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Altenzentrum

11.10.2019

Der neue Chef von St. Elisabeth ist erfahrener Netzwerker

Helmut Brosch vom Josefswerk (links) und der neue kaufmännische Geschäftsführer von St. Elisabeth in Senden, Jeton Iseni.
Bild: Angela Häusler

Am Samstag können Interessierte Jeton Iseni bei einem Tag der offenen Tür im Sendener Altenzentrum persönlich kennen lernen.

Das Altenzentrum St. Elisabeth in Senden hat einen neuen Geschäftsführer: Der 37-jährige Jeton Iseni hat am 1. Oktober seinen Dienst angetreten und ist seither für die kaufmännischen Belange der Einrichtung mit 115 Pflegeplätzen, Sozialstation und Tagespflege verantwortlich.

Helmut Brosch, Vorsitzender des Trägervereins Josefswerk, sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir jetzt einen guten Mann gefunden haben.“ Brosch hatte den Posten des Geschäftsführers neun Monate lang ehrenamtlich übernommen. Jetzt sitzt wieder ein hauptamtlicher Mitarbeiter auf dem Chefsessel, der sowohl im betriebswirtschaftlichen als auch im medizinischen Bereich Erfahrung hat: Iseni ist diplomierter Betriebswirt und hat einen Master in Gesundheits- und Informationsmanagement.

Berufliche Erfahrung sammelte der im Kosovo geborene Blaubeurer an der St.-Elisabeth-Klinik Oberschwaben und der Uniklinik Ulm, für die er unter anderem das Huntington-Forschungsnetzwerk unter der Leitung von G. Bernhard Landwehrmeyer administrativ leitete und ausbaute. Dafür, berichtet Iseni, erhielt er sogar eine Auszeichnung: 2016 wurde er für diese Leistung mit dem internationalen Nachwuchs-Managementpreis des „Associations Network – Society of Association Executives“ geehrt. Nach einer Stippvisite in der freien Wirtschaft habe es ihn wieder in den Gesundheitsbereich zurückgezogen, sagt Iseni. Im Altenzentrum fühle er sich wohl, sei mit großer Offenheit aufgenommen worden.

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2016 erhielt Iseni einen Nachwuchs-Managementpreis

Nun arbeitet er sich ein, hat bereits Kontakte zu vielen Funktionsträgern geknüpft. Seine Erfahrung im Netzwerken will Iseni auch in Senden nutzen, darüber hinaus stehe für das Altenzentrum nach wie vor das Thema Personalgewinnung an vorderer Stelle, berichtet er. Denn Fachkräfte fehlten in der Altenpflege an allen Ecken und Enden, sagt auch Brosch. Das liege nicht an der Bezahlung, die besser sei, als viele glauben, sondern daran, dass es momentan schlichtweg zu wenige Pflegekräfte auf dem Markt gebe. Gleichzeitig steige der Bedarf an Pflegeplätzen an. Laut Iseni ist es ebenso wichtig, vorhandene Teammitglieder im Haus zu halten.

Den neuen Geschäftsführer können Interessierte am kommenden Samstag bei einem Tag der offenen Tür kennen lernen. Auch der Förderverein St. Elisabeth ist an diesem Tag mit dabei, der aktuell Spenden für ein weiteres Projekt sammelt: einen neuen Kleinbus, mit dem die Gäste der Tagespflege von Zuhause abgeholt werden können. Die letzte Anschaffung aus den Spenden der Förderer komme bei den Bewohnern übrigens sehr gut an, berichtet Brosch: ein so genannter „Plaudertisch“, an dem Senioren zusammensitzen und gleichzeitig, etwa an fest installierten Handwerkzeugen, ihre körperlichen Fähigkeiten trainieren können.

Der Tag der offenen Tür im Altenzentrum St. Elisabeth in Senden findet am Samstag, 12. Oktober, zwischen 13 und 17 Uhr statt. Unter anderem stehen Führungen durch das Haus (um 14 und 16 Uhr) auf dem Programm, eine Bewirtung wird auch angeboten.

Weitere Berichte über das Altenzentrum lesen Sie hier:

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