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Pfaffenhofen

23.11.2018

Die Feuerwehren Roth und Berg können fusionieren

Das Feuerwehrhaus in Berg (hier im Bild) ist ebenso wie das in Roth zu klein für die gemeinsame Wehr.
Bild: Willi Baur

Der Marktgemeinderat stimmt dem Zusammenschluss zu. Die Frage nach dem künftigen Standort der gemeinsamen Wehr ist allerdings noch offen.

Einstimmig und ohne Diskussion hat sich der Marktgemeinderat für eine Fusion der Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile Roth und Berg ausgesprochen. Noch nicht geklärt ist allerdings die künftige Unterbringung, wie auf eine Nachfrage aus dem Gremium deutlich wurde. „Wir haben eine Standortanalyse auf den Weg gebracht“, berichtete Bürgermeister Josef Walz. In diesem Zusammenhang sollen mögliche Standorte für neue Gerätehäuser geprüft werden. Allerdings habe man dabei aus einem ziemlich ungewöhnlichen Grund Zeit verloren: Der beauftragte Experte hat sich Walz zufolge in den Ruhestand begeben, den Markt darüber indes nicht verständigt. „Wir haben das erst auf Umwegen erfahren“, sagte Walz.

Die Gerätehäuser in Roth und Berg sind jeweils zu klein

Klar sei jedenfalls, dass die beiden vorhandenen Gerätehäuser in Roth und Berg als Domizil der vereinigten Wehr nicht ausreichen. „In Roth ist zudem der bauliche Zustand nicht mehr der beste“, ergänzte Walz. Unabhängig davon plädierte er für die Fusion, zumal diese von den beiden Wehren kürzlich bei einer gemeinsamen Dienstversammlung einmütig gewünscht worden sei, insbesondere der bekannten Personalsituation wegen.

Anfang Februar soll der Zusammenschluss wirksam werden. „Dann können wir die Formalitäten in Ruhe abwickeln, unter anderem die Kommandanten-Wahl.“ Überdies erinnerte der Bürgermeister an die Vergangenheit der beiden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gemeinsam aktiven Wehren. „Nach 72 Jahren kommen sie wieder zusammen“, sagte er, „insofern ist es eher eine Wiedervereinigung als eine Fusion.“ (pth)

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