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Technik

11.06.2015

Die Jugend hackt jetzt auch in Ulm

Wie Nachwuchsprogrammierer „mit Code die Welt verbessern“ wollen

Jugend forscht? Jugend musiziert? Jugend hackt! Am Wochenende treffen sich rund 50 Nachwuchsprogrammierer an der Universität Ulm. An drei Tagen haben die Zwölf- bis 18-Jährigen die Möglichkeit, offene Datensätze aus den Bereichen Verkehr, Umwelt oder Bevölkerungsstatistik zu verknüpfen und so Neues zu schaffen – zum Beispiel Apps oder Visualisierungen.

Wie sauber ist das Wasser im Badesee? Und welche Auswirkungen hat der Bau der Straßenbahn zur Universität? Diese Beispiele zeigen, dass sich mit offenen Daten durchaus gesellschaftlich relevante Fragen beantworten lassen. Dementsprechend lautet das Motto der Veranstaltung „mit Code die Welt verbessern“. Auf der Suche nach kreativen Lösungen („Hacks“) werden die jungen Programmierer von Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Softwareentwicklung und Design unterstützt.

Eine Jury, der neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Open Government Institute und der Universität Ulm auch Ulms Erster Bürgermeister Gunter Czisch angehört, prämiert schließlich die besten Projektideen.

Nach zwei Camps in Berlin findet „Jugend hackt“ erstmals in Süddeutschland statt. Die Motivation der Veranstalter: Während Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“ und „Jugend forscht“ seit Jahrzehnten etabliert sind, finden junge Talente aus dem Bereich der Softwareentwicklung selten Platz in den staatlich geförderten Initiativen. Bei „Jugend hackt“ haben viele der Teilnehmer zum ersten Mal die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten auszutauschen, ihre Fähigkeiten anzuwenden und die gesellschaftspolitische Dimension von Informationstechnik zu erfahren. Dieser Austausch liefert den Jugendlichen neue Impulse, vernetzt sie mit Wissenschaftseinrichtungen und sichert die Einbindung zukunftsgerichteter Blickwinkel auf gesellschaftliche Fragestellungen. (az)

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