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Senden

09.11.2019

Die SPD Senden will mit Kompetenz im Stadtrat punkten

Das sind die 30 Kandidaten, die für die SPD im nächsten Jahr in den Sendener Stadtrat einziehen wollen.
Bild: Angela Häusler

Der Ortsverband stellt Kandidaten auf, die in den künftigen Stadtrat und Kreistag einziehen wollen.

„Ein starkes, dynamisches Team“, so SPD-Bürgermeisterkandidatin Maren Bachmann, gehe nun für die Sendener Sozialdemokraten ins Rennen. Am Donnerstagabend nominierte der Ortsverband seine 30 Kandidaten für die Stadtratsliste. Ziel des Ortsverbands: fünf oder mehr Sitze im Gremium zu besetzen. Erstmals seien es 50 Prozent Frauen, die auf der Liste für die SPD antreten, erklärte Bachmann zufrieden, „das ist keine Selbstverständlichkeit in der Politik, und wir würden uns freuen, wenn mehr Frauen im Sendener Stadtrat vertreten wären“.

Es dürfe nicht sein, dass in Senden weiterhin ein Bürgermeister „hochfliegende Pläne im Alleingang verwirklichen will“, sagte sie außerdem über die aktuelle politische Lage. Wichtiges Stichwort für die SPD-Fraktion sei hingegen das Team, „wir arbeiten zusammen mit den Bürgern“.

SPD: Bahnhof, Wohnen, Bürgerbeteiligung sind Themen

Bachmann betonte unter anderem die Bedeutung des Bahnhofs als künftige Verkehrs-Drehscheibe, hier könne Senden große Chancen nutzen. Zudem gehe es darum, den Radverkehr zu fördern und die E-Mobilität anzuschieben, sagte Bachmann. Der SPD liege auch viel an einem sozialverträglichen Wohnungsbau, der Investoren auch hinsichtlich der Folgekosten für die Allgemeinheit in die Pflicht nimmt, etwa in Bezug auf die Schaffung von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Bedeutsam sei es zudem, barrierefreies und altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen. Zudem setze die SPD auf mehr Bürgerbeteiligung und dazu brauche es mehr Instrumente. „Bei uns stehen die Bürger und die Stadt im Vordergrund“, sagte Bachmann.

Die SPD Senden will mit Kompetenz im Stadtrat punkten

Die SPD sei in den letzten Jahren „wichtiger Ideengeber“ gewesen und habe der Verwaltung zuweilen sogar „Nachhilfe geleistet“, sagte Fraktionsvorsitzender Georg Schneider über die Arbeit im Stadtrat. Die letzten sechs Jahre hätten in Senden unter keinem guten Stern gestanden, immerhin hätten die ehemaligen Unterstützer des amtierenden Bürgermeisters Raphael Bögge, CSU, Grüne und BiSS, mittlerweile „die richtige Konsequenz gezogen“. Seither laufe die Arbeit deutlich sachlicher ab. Zu den wesentlichen Zielen der SPD zählte Schneider den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und den Klimaschutz. „Ich bin optimistisch, dass wir mit Kompetenz punkten können“, so Schneider in Bezug auf die Kandidatenliste für Stadtrat und Kreistag, die die Versammlung beschloss. Und er stellte noch eine eigene Aktion in Aussicht: Für jeden Sitz, den die SPD am Ratstisch besetzten wird, wolle er an der Iller ein Exemplar einer alten Obstbaumsorte pflanzen: „Mindestens fünf, gerne auch mehr“, erklärte Schneider.

Diese Bürger wollen für die SPD in den Stadtrat und Kreistag

Die Mitglieder waren sich bei Namen und Reihenfolge der Listenkandidaten einig, von denen ein Drittel nicht der Partei angehört, aber für die SPD kandidiert. Auf den ersten Plätzen rangieren nun die derzeit aktiven Stadträte, mit dabei sind aber auch Neulinge, die noch nie bei einer Wahl angetreten sind. Die Stadtratsliste: 1. Maren Bachmann, 2. Georg Schneider, 3. Regina Rusch, 4. Bernd Bachmann, 5. Anja Thalmann, 6. Hans Ullrich, 7. Tanja Kuchenbecker, 8. Andreas Büch, 9. Eva Trunk, 10. Andreas Rusch, 11. Nurdan Parlak, 12. Thomas Donath, 13. Silvia Blochinger, 14. Martin Mayr, 15. Ursula Hammer, 16. Konstantinos Ferekidis, 17. Waltraud Mnich, 18. Philipp Rusch, 19. Katharina Scherer, 20. Sebastian Zwerger, 21. Claudia Rieker, 22. Werner Span, 23. Antonie Zwerger, 24. Uwe Blaas, 25. Karin Bachmann, 26. Gerd Blochinger, 27. Sylvia Blaas, 28. Klaus-Walter Bentrup, 29. Sarah Ferekidis, 30. Sinan Parlak.

Für den Kreistag hat die Sendener SPD darüber hinaus neun Kandidaten nominiert, vier Männer und fünf Frauen: Georg Schneider, Bernd Bachmann, Hans Ullrich, Andreas Büch, Maren Bachmann, Regina Rusch, Nurdan Parlak, Ursula Hammer und Waldtraud Mnich.

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