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  3. Dietenheim: Hütte explodiert: Feuerwehrleute entrinnen nur knapp dem Tod

Dietenheim
18.10.2015

Hütte explodiert: Feuerwehrleute entrinnen nur knapp dem Tod

Zum Brand einer Hütte wurde die Feuerwehr Dietenheim am frühen Sonntagmorgen alarmiert. Das Bild zeigt die Löscharbeiten wenige Minuten vor der Explosion.
2 Bilder
Zum Brand einer Hütte wurde die Feuerwehr Dietenheim am frühen Sonntagmorgen alarmiert. Das Bild zeigt die Löscharbeiten wenige Minuten vor der Explosion.
Foto: Feuerwehr Dietenheim

In einem Schuppen bei Dietenheim war Schwarzpulver der Historischen Bürgerwehr gelagert. Als er brannte, rückten die Einsatzkräfte nichts ahnend an - und entkamen einer Katastrophe.

Nur knapp dem Tode entronnen ist eine Gruppe von Dietenheimer Feuerwehrleuten am frühen Sonntagmorgen: Beim zunächst harmlos erscheinenden Brand einer Gartenhütte gab es plötzlich eine große Explosion; unmittelbar zuvor hatte der Kommandant den Rückzug befohlen. Niemand wurde verletzt.

Kirchweihsonntag, 6.13 Uhr: Mit der Meldung „Brand einer Gartenhütte“ wurde die Feuerwehr der Stadt Dietenheim zum Waldrand in Richtung Hörenhausen alarmiert. Mehrere Anrufer hatten über Notruf ein Feuer am Ende der Wainer Straße gemeldet, sodass die Leitstelle Ulm nur die kleinste Alarmstufe auslöste. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Gartenhütte in Flammen. Um die Wasserversorgung sicherzustellen musste zunächst eine 800 Meter lange Schlauchstrecke bis zur Wainer Straße gelegt werden, und gleichzeitig wurde aus dem Wassertank des ersten Einsatzfahrzeuges mit dem Löschen begonnen.

„Plötzlich“, so berichtet Stadtbrandmeister Stefan Pistel, „hörten wir so seltsame Geräusche, wie ein Knattern oder Knallen“. Da kam einem Feuerwehrmann der rettende Gedanke: „In der Hütte ist Schwarzpulver gelagert!“

Alles liegen gelassen und weggerannt

Pistel gab sofort den Befehl zum Rückzug: „Feuerwehr und Polizei haben alles liegen gelassen und sind weg gerannt – und im Weglaufen hörten wir hinter uns eine Riesen-Explosion.“ Verletzt wurde niemand, und nun wussten die Feuerwehrleute auch, was hier los war: In der Hütte hat die Historische Bürgerwehr ihre Vorräte an Schwarzpulver gelagert, mit dem zu besonderen Anlässen Böller geladen und Salutschüsse abgefeuert werden. Kommandant Pistel legt großen Wert auf die Feststellung, dass das Pulver ordnungsgemäß in einem verschlossenen Stahlschrank gelagert war. Das wurde auch am Sonntagmittag von einem Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm ausdrücklich bestätigt. „Normalerweise hält so ein Stahlschrank eine gewisse Hitze aus, aber wenn er eine Zeit lang im Feuer steht, wird’s ihm irgendwann zu heiß und er geht hoch“ beschreibt der Polizeibeamte die Lage.

Stefan Pistel bestätigt das, denn bis das Feuer überhaupt bemerkt und dann der Alarm ausgelöst wurde, war ja schon eine gewisse Zeit vergangen, in der sich das Feuer ungehindert ausbreiten konnte. Der Stadtbrandmeister warnt: „Da denkt man nichts Besonderes, wenn man zum Brand einer Gartenhütte gerufen wird, aber man muss eben auch in solchen vermeintlich harmlosen Situationen vorsichtig sein und mit allem rechnen.“ Was dem Kommandanten aber das Wichtigste ist: „Alle, die am Einsatz beteiligt waren, sind wieder gesund heim gekommen.“

Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des Sachschadens waren am Sonntag noch keine Angaben zu erhalten; die polizeilichen Ermittlungen hierzu sind noch im Gange.

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