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Konzert

18.03.2019

Ein abwechslungsreicher Marathon

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Bei der Veranstaltung im Ulmer Roxy bekommen alle Künstler viel Applaus. Der anfängliche Bühnenwechsel ist jedoch nicht vorteilhaft

Wow! Ein Musikmarathon, der es Stunden über Stunden in sich hatte, auch wenn nicht alle auftretenden Musiker und Bands Sensationelles, aber eben doch Gutes lieferten. Die Bandbreite am Samstagabend im Ulmer Roxy war enorm – vom Liedermacher über eine klasse Brass-Band bis hin zu Gruppen, die Elektronik- oder Hardrock präsentierten, war alles dabei. Der Besucherstrom war riesig. Die große Werkhalle war schnell voll besetzt und draußen tummelten sich auch noch Leute an der Bar, beim Rauchen oder irgendwo mit dem Handy spielend.

Zunächst gab es mehrfachen Wechsel von der Bühne im Barraum zur Werkhalle, was nicht unbedingt vorteilhaft war. Erstens musste sich die Menge hin und her bewegen, was auch Zeit kostete, zweitens hatten die, die sich an der einen Bühne einen tollen Platz ganz vorne ergattert hatten, dann das Nachsehen und standen weiter hinten. Ein paar Rollstuhlfahrer konnten so gut wie nichts sehen, weil sie zwar recht weit vorne waren, die Besucher in den ersten Reihen sie aber nicht weiter vorließen und ihnen die Sicht versperrten.

Trotzdem: Die Bands und sonstige Interpreten hatten an ihren Auftritten einen Riesenspaß, wie sie eigentlich alle verbal bekundeten und mit ihrer Darbietung unterstrichen. Und letztlich ging es ja auch um einen guten Zweck. Denn mit den Einnahmen werden auf jeden Fall ein Nepal-Hilfsprojekt, Waisenkinder in Uganda sowie soziokulturelle Zentren und selbstverwaltete Jugendhäuser unterstützt. Das Publikum sparte nicht mit Beifall für alle Künstler, auch wenn manche Band nicht unbedingt ihre Lieblingsmusik spielte. Die Besucher – etwa zwischen acht und 70 Jahren – waren einfach gut drauf.

Die Auftretenden waren zum Teil von weit her gekommen, zum Beispiel The Esprits aus Braunschweig, 2ersitz aus Leipzig oder Some Sprouts aus Regensburg. Singer-Songwriter Jordan Prince stammt sogar aus Louisiana. Richtig eingeheizt haben die Brassed Arts mit einer Mischung aus Brass-Musik, an Orleans-Jazz angelehnten Tönen und Rock. Auch bei The Esprits ging die Post ab und bei der Band Die Sauna gefiel dem Publikum vor allem der charismatische Sänger. Aber alle 20 Bands beziehungsweise Interpreten hatten ihre Fans – und badeten im Applaus.

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