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08.04.2019

Eine Feuerwehr und 64 Brände

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Neue Wehrmänner bei der Freiwilligen Feuerwehr Senden: Getreu der Tradition und altem Brauch wurden Alesandro Eustachio (Zweiter von links) und Raphael Bögge von Kommandant Peter Walter (links) und Thomas Kast, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, (rechts) aufgenommen.

Jahreshauptversammlung der Sendener Floriansjünger bringt einen prominenten Neuzugang

Die Freiwillige Feuerwehr Senden hatte im vergangenen Jahr einiges zu tun. Insgesamt 210 Einsätze mit 155 technischen Hilfsleistungen, 64 Bränden und einer Sicherheitswache bewältigten die Einsatzkräfte. Als Stützpunktfeuerwehr im Landkreis für besondere Herausforderungen gerüstet, meisterten die Sendener Wehrmänner und -frauen als Verein und Dienstbetrieb sämtliche Situationen in bewährter Manier. Aber bei den Nothelfern gibt es auch die ein oder andere Neuigkeit.

Kommandant Peter Walter berichtete vor den zahlreichen Versammelten bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus: „Bei der Kreisbrandinspektion wurde deutlich, dass wir gut ausgebildet und ausgerüstet sind. Die Nachbesprechung und Bewertung durch Kreisbrandrat Dr. Schmidt und Kreisbrandmeister Wöhrle ergab ein gutes Ergebnis für uns.“ Vom Brandschutz-Bedarfsplan konnte viel abgearbeitet werden. Aber ohne die enorme Eigenleistung der vielen Freiwilligen wäre manches nicht möglich gewesen.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Thomas Kast, berichtete rückblickend von dem großen Spektakel im vergangenen Jahr mit dem gestohlenen Maibaum und Radio Antenne Bayern, als „wir fast vom enormen Andrang beim Tag der offenen Tür von den unzähligen Besuchern schier überrannt wurden“. Mit den Einnahmen konnte die Feuerwehr Anschaffungen wie neue Jacken stemmen. Kast dankte den vielen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz, appellierte aber auch an die Anwesenden, dass die Anforderungen und Arbeiten künftig auf mehrere Schultern verteilt werden sollten. Kast: „Gelegenheit dazu bietet sich demnächst schon beim Maibaumkranzen.“

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Jugendleiterin Lisa Fischer hoffte in ihrem Bericht, dass mit weiteren Aktionen neue Jugendliche dazukommen und blickte mit interessantem Programm auf das aktuelle Vereinsjahr. Als Stadtoberhaupt ließ Bürgermeister und Neu-Feuerwehrmann Raphael Bögge erkennen, „dass man erst, wenn man Teil des Teams ist, wirklich erkennt, was alles dahintersteckt“. Per Handschlag wurden er und Alesandro Eustachio in die Sendener Wehr aufgenommen.

Klaus Zeng konnte eine ordentlich geführte Kasse vorweisen. Für die Seniorengruppe berichtete Dieter Fischer von den monatlichen Treffs und hoffte auf den Fortbestand der geselligen Veranstaltungen.

Der Leiter der Polizeistation Senden, Albin Endler, war voll des Lobes für die gute Zusammenarbeit mit der Sendener Wehr: „Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, im Einsatz perfekt und professionell zusammenarbeiten zu können.“

Vorausblickend steht aktuell die Abholung der neuen Drehleiter an sowie die Beteiligung am schwabenweiten Tag der offenen Tür im September. (rfu)

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