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Pfaffenhofen

11.12.2019

Einfahrt von Hauptstraße in Schwesternweg ist gesperrt

Vorerst dürfen Autofahrer in Pfaffenhofen nicht mehr von der Hauptstraße in den Schwesternweg einbiegen.
Bild: Alexander Kaya

Wegen der Staus an der Taverne-Kreuzung weichen in Pfaffenhofen viele Autofahrer über die enge Straße aus – das soll sich nun ändern.

Autofahrer dürfen in Pfaffenhofen vorübergehend nicht mehr von der Hauptstraße in den Schwesternweg abbiegen. Das beschloss der Bau- und Umweltausschuss der Marktgemeinde in seiner jüngsten Sitzung. Das Verbot gilt vorerst probeweise zwei Monate lang. Dann berät das Gremium erneut über das Thema.

Der Grund: Seit die neuen intelligenten Ampeln den Verkehr an der Taverne-Kreuzung in Pfaffenhofen regeln, kommt es gerade zu den Hauptverkehrszeiten regelmäßig zu langen Staus in Richtung Süden. Das nervt viele Autofahrer – die biegen deshalb reihenweise vorzeitig in den Schwesternweg ab, um die Ampel an der Kreuzung in Richtung Beuren zu umgehen. Das jedenfalls berichtete Bürgermeister Josef Walz den Mitgliedern des Ausschusses. Im Schwesternweg parken allerdings besonders während der Bring- und Abholzeiten im Kindergarten St. Martin viele Autos, sagte Walz. Behinderungen und Staus seien deshalb in der ohnehin sehr engen Straße an der Tagesordnung. Durch die Sperrung werde die Situation übersichtlicher und sicherer, vor allem für die Kinder, erläuterte Walz: „Wir haben mit der Polizei gesprochen und die haben vorgeschlagen, das so zu versuchen.“ Während der probeweisen Sperrung sollen an der Engstelle vor dem Kindergarten Fahrradständer aufgestellt werden, die das Befahren verhindern. Zudem sollen Parkplätze für Lieferanten und den Hausmeister reserviert werden.

In zwei Monaten beraten die Markträte erneut über das Thema

Max Spleiß (FWG) und Hildegard Feurich-Kähn (SPD) sprachen sich gegen die Sperrung des Schwesternwegs aus. Nach Ansicht der beiden Markträte biegen die meisten Autofahrer bereits vor dem Schwesternweg in andere Nebenstraßen ein. Das sei Walz zufolge nicht der Fall. Spleiß monierte zudem, dass eine fehlende Linksabbiegespur an der Kreuzung das Problem sei. Dies tat Walz als „alte Kamellen“ ab – eine Linksabbiegespur an der Kreuzung sei schlicht nicht umsetzbar.

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Letztlich sprachen sich bis auf die zwei genannten Ausschussmitglieder alle für die probeweise Sperrung aus, der Beschluss wurde mit lediglich zwei Gegenstimmen gefasst. In zwei Monaten beraten die Markträte erneut über die Sperrung.

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