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04.11.2019

Festliche Klänge beim Elchinger Jubiläumskonzert

Die drei Elchinger Musikvereine gaben ein gemeinsames Konzert. Unser Foto zeigt die Blaskapelle des KSV Unterelchingen, die den ersten Teil gestaltete.
Bild: Kühner

Auftritt Die drei Musikvereine der Gemeinde gestalten gemeinsam einen Abend – und das bereits zum 40. Mal

Oberelchingen Großes gab es im Konstantin-Vidal-Haus in Oberelchingen zu feiern – denn dort fand am Sonntag das 40. Konzert der drei Musikvereine aus den einzelnen Ortsteilen von Elchingen statt. Versteht sich von selbst, dass das Rahmenprogramm bei diesem Jubiläum keine musikalischen Wünsche übrig ließ. Der Vorsitzende des gastgebenden Musikvereins „Eintracht“ Oberelchingen, Ulrich Vogt, stimmte die anwesenden Musikliebhaber bereits in seinen Begrüßungsworten auf ein bevorstehendes Mekka der Blasmusik ein.

Doch wie ist das jährliche Elchinger Konzert eigentlich entstanden? Der Ursprung dieses jährlichen Gemeinschaftskonzerts aller drei Musikvereine ist auf das Jahr 1978 zurückzuführen, als im Zuge der Gemeindegebietsreform aus den drei Ortschaften Unterelchingen, Oberelchingen und Thalfingen die Gemeinde Elchingen hervorging. Bereits ein Jahr später und auf Initiative der ansässigen Musikvereine wurde ein gemeinsames Elchinger Konzert beschlossen, das nach Zustimmung des damaligen Bürgermeisters im März 1980 in der Mehrzweckhalle Thalfingen sein Debüt hatte und danach jährlich an wechselnden Orten stattfand.

Diese Tradition gibt es nun seit vierzig Jahren. Zeit und Anlass genug, das Jubiläum gebührend mit einem facettenreichen Festkonzert zu feiern. Und dafür hatten sich die drei Musikkapellen eigens ein spezielles Programm ausgedacht. Doch bevor das Konzert begann, gab es noch eine Vernissage mit Bildern und Dokumenten – beginnend ab den Anfangszeiten der Konzerte bis heute.

Festliche Klänge beim Elchinger Jubiläumskonzert

Den Auftakt des Konzerts übernahm die Blaskapelle des KSV Unterelchingen mit ihrem Dirigenten Harald Wöhrle. Im Gepäck hatten sie vier sorgsam ausgewählte Musikstücke. Zunächst war der würdevoll klingende Arsenal Marsch, ein Konzertmarsch mit wunderschönen Themen und ausgedehnter Melodie, zu hören. Danach wurden die Besucher mit „Die glorreichen Sieben“ in die Welt des Wilden Westens mitgenommen. Neben dem Glenn-Miller-Medley, bei dem das Mitswingen ausdrücklich erlaubt war, spielte die Kapelle auch die mitreißende Perger Polka von Kurt Gäble. Das Publikum zeigte sich sichtlich angetan.

Danach war der Musikverein Thalfingen an der Reihe. Nach dem Motto „Musik verbindet“ spielte er mit Leidenschaft den Hochzeitsmarsch „Sternstunden“. Es folgte „Die Legende der heiligen Odilia“, des Schweizer Komponisten Mario Bürki, das in musikalischer Form das Leben der Odilia zum Ausdruck brachte. Mit im Repertoire war auch ein Solostück für Posaunen und Blasorchester mit dem Titel „Slidestream“, bei dem die Solisten im Samba-Rhythmus brillierten. Abgerundet wurde mit irischem Liedgut, einem Medley bestehend aus Irish Folk und Balladenmusik, bei dem am Schluss auch mitgesungen werden konnte.

Den letzten Teil des Konzertes gestaltete der Musikverein „Eintracht“ Oberelchingen. Wie nicht anders zu erwarten war, bekamen die Besucher auch hier musikalische Leckerbissen in höchster Qualität zu hören. Schon zu Beginn überraschten die Musiker mit „Schloss Lichtenstein“, dem Musikstück, das die Kapelle beim allerersten Elchinger Konzert im März 1980 unter der damaligen Leitung von Ehrhard Stosch im Programmteil hatte. Perfekt war auch die Überleitung zum nächsten Stück „Dragon Fight“ gewesen. Mit dem bekannten Dixieland Titel Tuba Tiger Rag wurde es dann für alle jazzig. Abgeschlossen wurde das anspruchsvolle Jubiläumskonzert mit dem bekannten Florentiner Marsch. Mal abgesehen von den Zugaben der Kapellen, konnten die Besucher für dieses wundervolle Konzert nur noch applaudieren.

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