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Schutz

30.05.2020

Hochschule übergibt 300 Faceshields

Im Labor: (von links) Landrat Thorsten Freudenberger, Professor Kunze, HNU-Präsidentin Uta M. Feser (Präsidentin HNU), sowie das Projektteam.
Bild: Bill/Hochschule

Mitarbeiter des Logistik-Labors haben Komponenten im 3D-Druck hergestellt

Innerhalb von drei Wochen haben Mitarbeiter des Logistik Labors der Hochschule Neu-Ulm (HNU) für den Landkreis Neu-Ulm 300 Faceshields zur Corona-Prävention im 3D-Druckverfahren hergestellt. Die Lieferung wurde vor Kurzem an Landrat Thorsten Freudenberger persönlich übergeben.

Nachdem dem Landkreis Neu-Ulm zunächst ein Prototyp für Testzwecke bereitgestellt wurde, hat das Logistik Labor-Team von Professor Oliver Kunze und unter der technischen Leitung von Galiya Klinkova die 300 Komponenten auf insgesamt vier verschiedenen nicht industriellen 3-D-Druckern hergestellt. Diese Komponenten können mithilfe von stärkeren, transparenten Din-A4-Folien aus dem Schreibwarenbedarf und handelsüblichen Gummis zu sogenannten Face-Shields (Gesichtsschutzschilden) zusammengebaut werden. Die letzte von drei Teillieferungen übergab das Laborteam gemeinsam mit Uta M. Feser, Präsidentin der Neu-Ulmer Hochschule, vor Kurzem in der HNU persönlich an Landrat Thorsten Freudenberger. „Durch die Produktion der Faceshield-Komponenten aus dem 3-D-Drucker hat die Hochschule Neu-Ulm eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich Kreativität und Flexibilität mit der passenden Technik gut verbinden lassen, um Menschen zu helfen“, sagte Freudenberger, der sich bei allen Beteiligten bedankte.

Face-Shields bieten keinen vollständigen Schutz, helfen aber, die Corona-Ansteckungsgefahr durch direktes Anhusten oder Anniesen zu reduzieren. Sie sind daher beispielsweise für Ärzte und Pflegekräfte zusätzlich zum Mund-Nase- und Augenschutz eine ergänzende Schutzausrüstung. (az)

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