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Beuren

30.11.2018

In Beuren gibt es bald Baumgräber auf dem Waldfriedhof

Auf dem Waldfriedhof bei Beuren sollen schon bald auch Baumgräber angeboten werden.
Bild: Willi Baur

In Beuren bietet sich diese Bestattungsform am besten an. Auf der Bürgerversammlung haben die Bürger Fragen zu Bushaltestellen und Winterdienst.

So viel steht fest: Die vorweihnachtliche Stimmung in Beuren soll durch Beiträge zum Neubau der Abwasser-Druckleitung nach Pfaffenhofen nicht getrübt werden. „Heuer kommt keine Rechnung mehr und im nächsten Jahr nicht gleich“, versprach Bürgermeister Josef Walz den betroffenen Grundstückseignern bei der gut besuchten Bürgerversammlung für die Ortsteile Beuren und Niederhausen im Gasthaus Bolkart. Die beim Baubeginn mit 1,6 Millionen Euro veranschlagte Leitung zum Pfaffenhofener Klärwerk sei inzwischen verlegt, berichtete Walz.

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Momentan werde die Beurener Kläranlage umgebaut. „Ich gehe davon aus, dass die Leitung im Laufe des kommenden Jahres in Betrieb gehen kann“, so der Rathauschef weiter. Deren endgültige Kosten dürften Walz zufolge im Frühjahr feststehen. Danach könnten die Beiträge kalkuliert werden, die wie vom Marktgemeinderat bereits beschlossen verteilt auf zwei Jahresraten entrichtet werden sollen: „Eine erste Rate frühestens im Herbst 2019, die zweite dann im Herbst des Folgejahres.“

Die Planungen für die Radwege stocken an vielen Stellen

Beim Neubau der Radwege „sind wir bei einigen in der Warteschleife“, bedauerte Walz, zumindest teilweise zurückzuführen auf Probleme beim Grunderwerb. Wie unter anderem für den Weg von Remmeltshofen nach Steinheim. „Aber auch für die Trasse zwischen Biberberg und Balmertshofen geht es seit Jahren nicht vorwärts.“

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Eine Prognose für den Ausgang dieser „endlosen Geschichte“ mag er nicht mehr abgeben, befürchtet eher: „Irgendwann wird der Landkreis auf den Bau verzichten.“ Der sei auch federführend bei der Strecke von Beuren über Niederhausen nach Oberhausen und werde wohl demnächst auf die betroffenen Grundstückseigner zugehen. Gleiches gelte für die Radweg-Verbindung zwischen der Einmündung der Marienfriedstraße im Kernort und dem Ortseingang von Beuren. „Ich hoffe, dass wir hier vorankommen“, sagte Walz. Ziel für die Realisierung sei das Jahr 2020.

Am Waldfriedhof passen die Baumgräber am besten hin

Leichter tun sich die Verantwortlichen nach seinen Worten in Sachen Friedhofsplanung. Demnach sollen im Beurener Waldfriedhof schon in Kürze Baumgräber angeboten werden. „Auch Biberberg oder Niederhausen wären hierfür infrage gekommen“, berichtete der Bürgermeister, „aber der Waldfriedhof ist sicher die schönste Lösung“.

Noch keine Lösung nennen konnte er für den Wunsch einer Bürgerin: „Wann gibt es ein Wartehäuschen für die Bushaltestelle an der Webergasse?“ Dafür reiche an der Nordseite der Platz nicht, auch an der Südseite wäre ein Grunderwerb notwendig, sagte Walz. Hauptproblem sei eine mögliche Verlegung der Haltestelle an den Brunnenweg. Hier wären die Voraussetzungen besser, aber wegen unterschiedlicher Fahrtrouten der Busse müssten die Einstiege wechselseitig erfolgen. „Wir werden dran bleiben“, versprach Walz.

Prüfen will die Verwaltung einen Verkehrsspiegel an der Einfahrt von der Heim- in die Kreisstraße und den von einer jungen Mutter kritisierten fehlenden Winterdienst bei der Zufahrt zum Kindergarten.

Kritik an der Bewässerung von Erdbeerfeldern mit Trinkwasser wollte Walz nicht so stehen lassen: „Die Kunden wollen einwandfreies Obst und dafür braucht es einwandfreies Wasser.“ Bei mit Keimen belasteten Früchten jedenfalls hätte der Anbieter enorme Probleme.

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