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Witzighausen

27.06.2017

Jetzt wird am Kindergarten gebuddelt

Beim Spatenstich durften auch die Kinder schaufeln – zusammen mit (von links) Katja Sauter und Jasmin Minolts vom Kindergarten, Architekt Jörg Mangold, Bürgermeister Raphael Bögge, Rainer Höntsch vom städtischen Bauamt und stellvertretendem Bürgermeister Josef Ölberger.
Bild: Angela Häusler

Der Witzighausener Kindergarten wird bis 2018 umgebaut und erweitert. Beim Spatenstich dürfen die Kleinen schon mal mitschaufeln. Wie die Einrichtung später aussehen soll.

„Stein auf Stein, bald wird der Kindi fertig sein“: Diese fröhlichen Zeilen sangen die Buben und Mädchen aus dem städtischen Kindergarten Witzighausen beim gestrigen Spatenstich. In den kommenden eineinhalb Jahren entsteht in der Veilchenstraße ein größerer Kindergarten samt neuer Krippe.

Mit dem Bau stockt Senden die benötigte Menge an Betreuungsplätzen auf. „Wir haben fast zwei Jahre lang geplant und vorbereitet“, sagte Sendens Bürgermeister Raphael Bögge am Montagvormittag, als Vertreter von Stadt, beteiligten Baufirmen und Kindergarten zum offiziellen Spatenstich gekommen sind. Er sei froh, dass der Bau nun losgehe, so Bögge, „Eltern und Erzieherinnen wünsche ich starke Nerven“.

Die Kinder sind provisorisch in der Halle untergebracht

Schon jetzt sei das Gebäude vielmehr Baustelle als gemütlicher Kindergarten, berichtete der zuständige Architekt Jörg Mangold. Denn die ersten Arbeiten haben bereits stattgefunden – das Vordergebäude nahe der Straße wurde beispielsweise abgerissen.

Bereits seit Januar nutzen Kinder und Betreuerinnen eine vorläufige Heimstätte in der Gemeinschaftshalle, direkt neben dem gewohnten Standort. „Wir fühlen uns dort sehr wohl“, erklärte die Leiterin Katja Sauter am Montag, „es ist wirklich mehr als nur ein Provisorium“. Dennoch hoffen Kindergarten-Team und Eltern jetzt auf „einen guten und schnellen Bau“.

Die aktuell 48 Kindergartenkinder jedenfalls seien vom Anblick der großen Bagger und Maschinen schon reichlich fasziniert. Dass die Baustelle Lärm, Staub und Unordnung mit sich bringt, darauf haben sich die Erzieherinnen schon eingestellt: „Die Baustelle muss unser Freund sein“, haben Sauter und ihr Team daher beschlossen.

Wenn alles fertig ist, gibt es Platz für 62 Kinder

Für rund 3,1 Millionen Euro werden auf dem Areal jetzt Räumlichkeiten für insgesamt 50 Kindergartenkinder und zwölf Krippenplätze entstehen. Der Kindergarten findet künftig im neuen Anbau seinen Platz, der an der Westseite des Grundstücks gebaut wird. Dazu gehören zwei Gruppenräume, Spielgalerie, Therapieraum, Büro, Elternbereich und Wickelraum.

Im umgestalteten Altbau kommt die Krippe mit Ruhebereich, Küche, Speiseraum und Personalräume unter. Miteinander verbunden werden die beiden Gebäudeteile durch eine Rampe. Insgesamt bietet der Kindergarten dann rund 1300 Quadratmeter Nutzfläche.

Beschlossen hatte der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss die Sanierung bereits 2014. Im vergangenen Jahr genehmigte der Ausschuss dann Mehrkosten von geschätzten 600000 Euro. Wie schon bisher üblich, werden im Obergeschoss übrigens Räume für Vereine zur Verfügung stehen.

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