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SPD-Vorsitz: Regionale Kandidaten ohne Chancen

Kommentar Von Ronald Hinzpeter
25.08.2019

Zwei Abgeordnete aus Ulm und dem Kreis Neu-Ulm wollen den Vorsitz der SPD übernehmen. Macht das Sinn?

Nun reihen sich also auch zwei Abgeordnete aus der Region in die lange Schlange derer ein, die den SPD-Vorsitz übernehmen wollen: Hilde Mattheis aus Ulm und Karl-Heinz Brunner aus dem Landkreis Neu-Ulm. Beide werden am Ende aller Voraussicht nach leer ausgehen. Mattheis ist eine streitbare Vertreterin des linken Flügels und hatte es nicht mal in ihrem eigenen baden-württembergischen Landesverband geschafft, zur Vorsitzenden gewählt zu werden. Zudem gilt sie nicht unbedingt als Integrationsfigur, die auseinanderdriftende Anschauungen wieder zusammenführen kann. Interessant ist daher, dass Karl-Heinz Brunner als Vertreter der konservativen Denkrichtung innerhalb der Sozialdemokratie ausgerechnet sie dafür gewinnen wollte, mit ihm als eine Art Links-Rechts-Duo bei der Vorsitzendenwahl anzutreten. Das wäre trotz nachbarschaftlicher Verbundenheit im Raum Ulm/Neu-Ulm wohl nicht gut gegangen.

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