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Neu-Ulm/Günzburg

07.07.2020

Kripo Neu-Ulm stellt 300 Gramm Kokain sicher

Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hatte seit mehreren Monaten umfangreiche verdeckte Ermittlungen gegen vier Hauptbeschuldigte aus dem Raum Günzburg wegen des Verdachts des bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geführt.
Bild: Polizei

Der Polizei gelingt ein Schlag gegen die Günzburger Drogenszene. Die Beschuldigten sollen Rauschgift aus dem europäischen Ausland nach Deutschland eingeführt haben.

Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hatte seit mehreren Monaten umfangreiche verdeckte Ermittlungen gegen vier Hauptbeschuldigte aus dem Raum Günzburg wegen des Verdachts des bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geführt. Die Gruppe stand auch im Verdacht, Rauschgift aus dem europäischen Ausland nach Deutschland einzuführen.

Wie die Polizei nun am Montagnachmittag mitteilte, gab es am vergangenen Freitag gegen 2.30 Uhr einen Zugriff. Daran waren die Kripo Neu-Ulm, das Unterstützungskommando Dachau der Bereitschaftspolizei, die Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm und die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben Schwaben Süd/West beteiligt.

Die Einsatzkräfte stoppten ein aus den Niederlanden kommendes Fahrzeug der Gruppe im Bereich der Autobahnabfahrt in Günzburg und nahmen die beiden Fahrzeuginsassen, einen 23-Jährigen und einen 19-Jährigen, vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden die Beamten – professionell in einem Schmuggelversteck verbaut – 300 Gramm qualitativ hochwertiges Kokain und stellten dieses sicher.

Kripo Neu-Ulm stellt 300 Gramm Kokain sicher

Auch eine Shisha-Bar im Raum Günzburg wurde durchsucht

Nach der Festnahme durchsuchte die Polizei vier Wohnungen und eine Shisha-Bar im Raum Günzburg. Neben den Wohnanschriften der Beschuldigten handelte es sich dabei um Objekte, die den weiteren Mitgliedern der Gruppe, zwei jeweils 21-Jährigen, zuzurechnen waren. Im Verlauf dieser Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte weitere Betäubungsmittel, mehrere Schreckschusswaffen und nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände sicher. Die Polizei wurde auch durch die Feuerwehr Neu-Ulm und den Zoll Ulm unterstützt.

Gegen die beiden Fahrzeuginsassen und einen der 21-jährigen Männer ergingen Untersuchungshaftbefehle. Alle drei wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. (zg)

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