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Neu-Ulm

16.11.2018

Kunstraum Putte hat neue Leitung

Die Neuen von der Putte: Carolina Pérez Pallares und Axel Städter.
Bild: Golling

Nach eineinhalb Jahren gibt es in dem städtisch geförderten Projektraum einen Wechsel: Künftig gibt ein Duo den Ton an.

Der Kunstraum Putte hat in den eineinhalb Jahren seines Bestehens Bewegung in das Neu-Ulmer Kulturleben gebracht – mit junger zeitgenössischer Kunst fernab des Musealen. Nun kommt auch Bewegung in die Putte: Die bisherige Kuratorin Janina Schmid hat sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen, für sie übernimmt nun ein Duo. Künftig verantworten Carolina Pérez Pallares und Axel Städter gemeinsam das Ausstellungsprogramm, neuer Vorsitzender des Vereins ist Tommi Brem. Petra Schmitt aus dem Beirat des städtisch finanzierten Projektraums erwartet durch die neue Spitze einen „weiteren Schritt nach vorne“.

Das liegt auch daran, dass die neuen Kuratoren einen ganz unterschiedlichen Hintergrund haben und entsprechend für inhaltliche Vielfalt stehen: Die 38-jährige Pérez Pallares, die in Ekuador und Chile aufwuchs, ist bildende Künstlerin, der 36-jährige Städter Kunsthistoriker. Beide haben in der Vergangenheitkuratorisch gearbeitet. Kennengelernt haben sie sich erst über die Putte, die Chemie scheint aber schon jetzt zu stimmen: Bei einem Pressetermin gaben sie schon einen Ausblick auf ihre Pläne. Den Fokus auf Installation und Medienkunst wollen sie beibehalten, aber noch stärker in den öffentlichen Raum gehen – und gerne im positiven Sinn irritieren. An die Möglichkeiten der Putte glauben beide: „Es ist großartig, dass sich eine Stadt wie Neu-Ulm so etwas leistet, sagt Städter, der in Teilzeit bei der Mewo-Kunsthalle in Memmingen angestellt ist.

Fünf Ausstellungen im Jahr will das Duo stemmen, jeder zwei und dazu eine gemeinsam. Pérez Pallares wird dafür jeweils aus ihrem Wohnort Leipzig nach Neu-Ulm kommen. Die erste Künstlerin der neuen Putte-Ära hat sie ausgewählt: Es ist Schirin Kretschmann, die wie Pérez Pallares in Karlsruhe studierte und schon eine Arbeit an der Uni Ulm realisierte. Die kommende Schau hat noch Vorgängerin Schmid eingetütet: „Last Words before Standby Mode“ von Georg Lisek startet am 30. November. (mgo)

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