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Weißenhorn

30.07.2015

Live-TV-Sendung: Fuggerstadt im Fernsehfieber

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3 Bilder
Hauptamtsleiterin Katrin Geiger (rechts) sprach mit SWR-Moderatorin Sibylle Möck über die Entwicklung Weißenhorns bisher. Weil bei der Vorprobe noch ein paar Regentropfen herab prasselten, musste die Kamera geschützt werden.
Bild: Alexander Kaya

Gestern stand Weißenhorn im Rampenlicht: Gleich zwei TV-Sender waren zu Gast. Das machte den Bürgermeister stolz – doch vor die Kamera durften andere...

Den Auftakt machte gestern die Abendschau um 17.30 Uhr. Dort wurde mit der Liveübertragung aus Weißenhorn begonnen. Die beiden Moderatoren Sibylle Möck vom SWR und Martin Breitkopf (BR) interviewtem am Kirchplatz unter anderem Historiker Matthias Kunze vom Heimatverein Weißenhorn und Hauptamtsleiterin Katrin Geiger, die auf die Entwicklung der Fuggerstadt zurückblickte und einen Ausblick auf anstehende Projekte wie ein geplantes Familienzentrum gab.

Damit bei der Liveübertragungen nichts schief geht, wurde gestern seit mittags um 12 Uhr aufgebaut, hergerichtet und geprobt. Die rund 30 Fernsehmitarbeiter testeten den Ton, das Licht und verschiedene Kameraeinstellungen. Sie alle arbeiteten zum ersten Mal in der Geschichte der beiden TV-Sender zusammen. Bislang gab es noch keine Sendung des BR und des SWR gemeinsam, sagte Norbert Bareis, leitender Redakteur beim SWR. Auch eine Form der Grenzüberschreitung.

Von kamerascheuen und nervösen Weißenhornern

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Neben den Fernsehmitarbeitern durften gestern Nachmittag auch die Interviewpartner schon mal proben. Wer aus der Weißenhorner Stadtverwaltung dann letztlich vor der Kamera steht, war nicht von Anfang an klar: Bürgermeister Wolfgang Fendt gab zwar zu, dass es ihn schon sehr stolz mache, zwei Fernsehteams durch seine Stadt zu führen, um zu zeigen, was sie zu bieten habe, aber „ich vor der Kamera: Das muss nicht unbedingt sein“, sagte Fendt. Weil BR und SWR sowiesonoch auf der Suche nach einer weiblichen Interviewpartnerin gewesen sind, standen schnell die Namen Katrin Geiger und Conny Roth im Raum: „Die Stadtbaumeisterin und ich hätten es fast ausgeknobelt. Am Ende haben wir uns aber doch irgendwie geeinigt, sodass ich nun hier stehe“, sagte Geiger gestern, die zugab, doch etwas nervös ob des ersten Fernsehauftritts zu sein.

Doch nicht nur die Liveübertragung war Teil der Sendereihe in Abendschau (BR) und Landesschau (SWR): Um Weißenhorn und das Umland besser vorstellen zu können, unternahmen die Moderatoren auf Rollern Ausflüge zum Beispiel an den Grenzfluss Iller, zum Stadttheater und zur Getreidemühle von Alexander Engelhard. Auch dieser wurde live neben Kunze, Geiger und Behnle-Napierala in den Sendungen interviewt. Er erzählte, warum er das Bahnhofsgebäude kaufte und umgestaltete. Den größten Gesprächsanteil hatte aber wohl Braumeister Behnle-Napierala, der erläuterte, wie bayerisches Bier gebraut wird. Dass das in Weißenhorn in historischem Ambiente inmitten der Schlösser doppelt so gut schmeckt, davon überzeugten sich die Moderatoren gleich selbst.

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