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Neu-Ulm

05.01.2019

Magic of Queen: Ziemlich nah am Original

Sänger Markus Engelstädter auf den Spuren von Queen.
Bild: Brücken

Natürlich, Freddie Mercury bleibt unerreicht. Aber bei the „Magic of Queen“ kommen fünf Musiker der Ausstrahlung der großen Band durchaus nah.

Mit seinem Vorbild Freddie Mercury hat sich Sänger Markus Engelstädter die Messlatte hoch gelegt. War doch der verstorbene Sänger und Songwriter der britischen Rockband Queen eine Ausnahmeerscheinung in der jüngeren Musikgeschichte. So versuchte es der Sänger der Produktion „Magic of Queen“ erst gar nicht, die Rocklegende zu imitieren. Dafür fehlen dem Frontmann aus der Oberpfalz allein schon der buschige Schnauzbart und der markante Überbiss, für den Mercury zu Lebzeiten bekannt war. Auch fällt das Bühnenoutfit längst nicht so ausgefallen und glamourös aus wie das Original in den 70er und 80er Jahren bot.

"Bohemian Rhapsody" steht auch auf dem Programm in Neu-Ulm

Doch von der Musik des legendären Quartetts bekommen die rund 400 Besucher im Edwin-Scharff-Haus mehr als genug zu hören. Balladen wie „Love Of My Life“ durften ebenso wenig fehlen, wie die ganz großen Hits „Bohemian Rhapsody“ oder „We Are The Champions“. Dass Sänger Engelstaedter und seine Truppe damit genau den Geschmack des Publikums treffen, liegt auf der Hand – die meisten Gäste im Saal waren deutlich jenseits der 40.

Während im ersten Teil der Show die Zuschauer die fünf Musiker noch artig mit Applaus nach jeder Nummer belohnen, hält es nach der Pause bei „A Kind Of Magic“, „Crazy Little Thing“ und „Don’t Stop Me Now“ kaum noch einen Besucher auf den Sitzen: Die Fangemeinde klatscht und singt mit und viele fühlen sich in die Zeiten von „Queen Live Killers“ zurückversetzt, als Gitarrist Brian May sein Instrument mit Leidenschaft zum Heulen und Kreischen brachte.

Es scheint, als ob die Besucher mit „Magic of Queen“ zumindest die Illusion vom legendären Original erleben würden. Denn auf die Frage von Sänger Engelstädter , wer Mercury und Kollegen live auf der Bühne erlebt hätte, heben sich gerade einmal fünf Hände in den Zuschauerreihen.

Auch wenn Engelstädter zweifellos eine makellose Stimme hat, bleibt er meist einen Hauch weit entfernt vom 1991 verstorbenen Freddie Mercury. Doch das spricht nur für Einzigartigkeit des vor Männlichkeit strotzenden Queen-Frontmanns mit der glasklaren und kräftigen Stimme. Dieses Original ist kaum zu erreichen.

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