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Ulm/Blaustein

18.09.2019

Motorradfahrer stürzt acht Meter in Tiefe

Ein Motorradfahrer ist am Mittwoch zwischen Blaustein und Blaubeuren acht Meter tief abgestürzt.
Video: Thomas Heckmann

Die Feuerwehr Blaustein kam mit ihrer Drehleiter, um den Schwerstverletzten damit nach oben zu heben. Die passende Spezialausrüstung brachten die Höhenretter der Ulmer Feuerwehr.

Schwerste Verletzungen erlitt ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall zwischen Blaustein und Blaubeuren. In der Mittagszeit war bei schönsten Spätsommer-Sonnenschein eine Gruppe Motorradfahrer vom Blausteiner Stadtteil Bermaringen auf einer beliebten Motorradstrecke in Richtung Blaubeuren-Asch unterwegs.

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Biker stürzte er etwa acht Meter einen steilen Abhang hinunter

Die kurvenreiche Strecke hat zusätzlich Gefälle und Steigungen und ist daher anspruchsvoll für Zweiradfahrer. Etwa einen Kilometer nach dem Ortsende Bermaringen stürzte der junge Mann in einer scharfen Linkskurve und rutschte unter der Leitplanke hindurch. Danach stürzte er etwa acht Meter einen steilen Abhang hinunter. Im dichten Gebüsch blieb er schwerverletzt liegen. Seine Begleiter und Unfallzeugen alarmierten nicht nur die Rettungskräfte, sondern kletterten auch selbst hinter, um Erste Hilfe zu leisten. Notarzt und Rettungsdienstmitarbeiter kletterten ebenfalls nach unten, um die Versorgung fortsetzen.

Ein Motorradfahrer ist am Mittwoch zwischen Blaustein und Blaubeuren acht Meter tief abgestürzt.
Video: Thomas Heckmann

Die Feuerwehr Blaustein kam mit ihrer Drehleiter, um den Verletzten damit nach oben zu heben. Die passende Spezialausrüstung brachten die Höhenretter der Ulmer Feuerwehr. Der Drehleiterkorb diente dann als Anschlagpunkt für mehrere Seile, an denen eine Schleifkorbtrage zum Verletzten heruntergelassen wurde. Nachdem der Verletzte in die Trage gelegt war, wurde er mit Seilzügen und der Drehleiterbewegung zurück auf die Straße gebracht und im bereitstehenden Rettungswagen versorgt.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Mit dem Rettungswagen wurde der Schwerverletzte aus dem Tal zurück nach Bermaringen gefahren, auf dem dortigen Sportplatz war zwischenzeitlich ein Rettungshubschrauber gelandet. Nach einer weiteren Versorgung gemeinsam mit dem zweiten Notarzt wurde der Motorradfahrer in ein Krankenhaus gebracht. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Ersthelfer. (oma)

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