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Nach Abschiebeaktion
17.07.2018

Elchinger Asylhelfer: "Wir überlegen hinzuschmeißen"

Nach der jüngsten Abschiebung von 69 Afghanen bröckelt der Elan des Elchinger Asylhelferkreises.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolbild)

Der Elchinger Unterstützerkreis befindet sich nach der jüngsten blutigen Abschiebeaktion in heller Aufruhr. Doch der Elan bröckelt so langsam

Das Handy gibt keine Ruhe, es macht ständig „Ping“. Gerade ist wieder eine Nachricht eingetroffen, zwei Minuten später: „Ping“. So geht das die ganzen eineinhalb Stunden lang, in denen Birgit Möller mit unserer Zeitung spricht. Sie selber rührt das Telefon erst danach an – und hat einiges zu lesen in ihrer WhatsApp-Gruppe vom Freundeskreis Asyl Elchingen. In der wird vermutlich irgendwann nach Mitternacht Ruhe einkehren – bis es am frühen Morgen zum ersten Mal wieder „pingt“. Seit gut zwei Wochen läuft die Kommunikation auf Hochtouren, jagen sich Handybotschaften, Telefonate, Krisensitzungen. Anfang des Monats wurde der afghanische Asylbewerber Nawid A. von Polizisten aus seiner Unterkunft am Unterelchinger Dammweg zum Abschiebeflug abgeholt. Die Umstände empören den Freundeskreis nachhaltig.

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