Newsticker

Markus Söder moniert: Die Corona-Pandemie werde schöngeredet
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Neue Gebühr fürs Abwasser

19.03.2015

Neue Gebühr fürs Abwasser

In Nersingen wird jetzt anders kalkuliert

Die Gebühren für das Abwasser in Nersingen ändern sich ab sofort – das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. In einer mehrseitigen, komplexen Vorlage mit allerhand Zahlen und Rechenwegen, hat ein Experte erläutert, wie sich die neuen Gebühren zusammenstellen. Letztlich ändere sich „für den Otto Normalverbraucher fast nichts“, sagte der Experte, wohl aber an der Kalkulation.

„Wer viel Abwasser hat, aber eine kleine Fläche, der könnte billiger wegkommen“, hieß es in der Sitzung. Teurer werden könnte es nach neuer Regelung für große Firmen mit viel Fläche.

Künftig werde die Abwassergebühr gesplittet in den Schmutzwasser- und den Niederschlagswasseranteil. 2,15 Euro werden künftig pro Kubikmeter Frischwassermenge fällig (Beispiel: 150 Kubikmeter mal 2,15 Euro entsprechen 322,50 Euro pro Jahr) – hinzu kommt der Niederschlagsanteil, der sich aus der gebührenpflichtigen Fläche eines Grundstücks mal 18 Cent errechnet. Beispiel: Der Besitzer eines 1000-Quadratmeter-Grundstücks in Zone III (Nersingen ist in Zonen entsprechend des Versiegelungsgrads eingeteilt) mit 40 Prozent Versiegelungsgrad müsste bei 400 Quadratmetern gebührenpflichtiger Fläche 72 Euro pro Jahr bezahlen. Nach neuer Rechnung würde es den Besitzer insgesamt 394,50 Euro kosten – 405 Euro nach alter Rechnung (150 Kubikmeter Abwasser mal 2,70 Euro). Nur wer Abwasser einleite, müsse bezahlen – Besitzer von Flächen mit Sickerschacht seien ausgeschlossen, müssen aber einen entsprechenden Antrag stellen. (kat)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren