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Elchingen/Neu-Ulm

24.11.2020

Pfarrer wechselt von Elchingen nach Neu-Ulm

Jean-Pierre Barraud wird neuer Pfarrer der Petruskirche in Neu-Ulm.
Bild: Sammlung Barraud

Plus Jean-Pierre Barraud wird im Januar nächsten Jahres neuer Pfarrer der Petrusgemeinde. Er wechselt von Elchingen nach Neu-Ulm.

Barrauds Einführung ist für Sonntag, 24. Januar, 10 Uhr, mit Dekan Jürgen Pommer in der Petruskirche terminiert. Damit wird wieder die dritte Pfarrstelle in der evangelischen Gemeinde besetzt.

Die dritte Pfarrstelle der Petrusgemeinde in Neu-Ulm ist seit einem Jahr vakant

2014 nahmen die Pfarrer Jean-Pierre Barraud und Anja Saltenberger-Barraud den Platz von Pfarrer Ernst Burmann ein, der damals zum 1. Juli seinen Ruhestand antrat. Nunmehr wechselt Barraud allein nach Neu-Ulm und ergänzt das Team um Dekan Jürgen Pommer und Pfarrer Johannes Knöller. Denn seit November 2019 ist die dritte Pfarrstelle vakant. Damals wechselte Pfarrer Andreas Liedtke mit seiner Familie von Neu-Ulm nach Pfronten im Allgäu. Das Warten hat nun bald ein Ende.

Die evangelisch-lutherische Petrusgemeinde Neu-Ulm mit ihrer Petruskirche zählt mehr als 4200 Mitglieder, sie versteht sich als „offenes Haus mit vielen Wohnungen“, in dem Platz für ganz verschiedene Formen geboten werden, um den christlichen Glauben zu leben, so wirbt jedenfalls die Gemeinde in den sozialen Medien.

Worauf sich der neue Pfarrer in Neu-Ulm freut

Indes freut sich Jean-Pierre Barraud auf seine neuen „Kolleginnen und Kollegen, die wunderbare Kirchenmusik in Petrus, die Pfarrstelle mit vielen Gesichtern, ein Leben in der Stadt und Gottesdienste in einer wunderschönen Dekanatskirche zu halten. Glauben zu leben und zu gestalten in unsicheren Zeiten. Und immer wieder: Menschen, Menschen …“. So schreibt der Pfarrer, der 1974 in Lahr/Schwarzwald geboren wurde, im „Petrusblättle“ über seine Beweggründe für den Wechsel.

Jean-Pierre Barraud ist auch Kunstbeauftragter der evangelischen Kirche

Sein beruflicher Weg führte Jean-Pierre Barraud bereits nach dem Studium über Pfarrstellen in Bayreuth, Ebelsbach und Gerolzhofen nach Thalfingen in die St.-Thomas-Gemeinde. Überall sammelte er Erfahrungen. Der begeisterte Kunstfreund agiert zudem seit geraumer Zeit als Kunstbeauftragter der evangelischen Kirche für den Kirchenkreis Augsburg und Schwaben.

Im „Petrusblättle“ erläutert Barraud: „Die Stelle bietet die Möglichkeiten der Freiheit, der Projektarbeit, aber auch die (soweit derzeit mögliche) so wichtige Nähe zu Menschen im Rahmen der Krankenhausarbeit und der Begleitung von betagteren Menschen. Erfahrungen hören, Erfahrungen machen. Das reizt mich.“ Und: „Privat verändert sich mein Leben im Rahmen einer Trennung und die weiterhin so wichtige räumliche Nähe zu meinen Kindern ist auch ein wesentlicher Grund, genau jetzt, genau hier zu arbeiten.“

Auch die Neu-Ulmer Petrusgemeinde freut sich auf den neuen Pfarrer. „Wir sind gespannt, wie Sie Ihre Gaben und Ihren Stil in unsere Gemeinde und in unsere Stadt einbringen“, schreiben im Namen des Kirchenvorstandes Pfarrer Johannes Knöller, Cornelie Hänssler-Schoetensack und Hans-Peter Thoma. „Gerne sind wir mit Ihnen unterwegs. Wir sind froh, dass Sie bereits eine Wohnung gefunden haben und wünschen Ihnen einen guten Start.“

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