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09.07.2010

Pfuhler Kapelle will ins alte Feuerwehrhaus

Die Stadt prüft, wie das alte Feuerwehrhaus künftig genutzt wird. Foto: rfu
Bild: rfu

Pfuhl Obwohl es eigentlich nicht den Hauch eines Zweifels gibt, dass die Feuerwehrkapelle Pfuhl im alten Gerätehaus in Pfuhl einen Probenraum bekommt, will die Stadtverwaltung nun insgesamt drei Varianten zur künftigen Nutzung dieses Gebäudes prüfen. Unklar ist noch, welche Kosten auf die Stadt zukommen, wenn die Musiker dort einziehen. Die Pläne und Kostenschätzungen der Kapelle selbst sind dagegen sehr konkret. Wer sich nach dem städtischen Anteil erkundigte, bekam in der jüngsten Stadtratssitzung keine Antwort.

Verkauf, Vermietung oder eben eine Nutzung durch die Feuerwehrkapelle. Das sind die drei Möglichkeiten, die die Stadtverwaltung nun untersuchen will. Für die Mehrheit im Stadtrat ist aber schon klar, dass die Musiker den Zuschlag bekommen werden. Hermann Hillmann (CSU): "Hier tut sich die Möglichkeit auf, ein altes Problem zu lösen." Der Verein der Feuerwehrkapelle sei bereit, viel Eigenleistung einzubringen und damit die Kosten von mehr als 260 000 Euro zu minimieren.

Die jetzige Raumsituation der Kapelle sei unbefriedigend, befand Johannes Stingl (CSU). Wenn die 60 Musiker ins Erdgeschoss des Feuerwehrhauses einziehen könnten, mache dies den Probebetrieb effizienter, weil das ständige Auf- und Abbauen der Instrumente künftig entfalle.

Die neuen Räume sollten von möglichst vielen Vereinen genutzt werden, forderte Andreas Schuler (FWG) und warnte im Übrigen davor, dass die Stadt nicht wie im Zusammenhang mit der alten Schule in Ludwigsfeld 100 000 Euro in den Sand setzt.

Pfuhler Kapelle will ins alte Feuerwehrhaus

Eine gewerbliche Vermietung des alten Feuerwehrhauses ist in den Augen von Oberbürgermeister Gerold Noerenberg unter anderem wegen der begrenzten Zahl von Parkplätzen problematisch. Und für Ulrich Seitz (SPD) scheidet ein Verkauf des Gebäudes ohnehin aus.

Also läuft alles auf die Feuerwehrkapelle zu. Die Stadt untersucht dennoch die Varianten und will spätestens im ersten Quartal des nächsten Jahres ein Konzept vorlegen. Vor der Entscheidung über die künftige Nutzung, sollen auch die von der Stadt zu übernehmenden Kosten genau ermittelt werden. (rost)

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