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  3. Premiere: Premiere von "Alte Meister": Grandiose Schimpftiraden

Premiere
07.10.2019

Premiere von "Alte Meister": Grandiose Schimpftiraden

Gunther Nickles (links) und Stephan Clemens zogen während des Stücks „Alte Meister“ durch die Alte Kunst des Museums Ulm und die Neue Kunst der Sammlung Weishaupt.
Foto: Kerstin Schomburg

Gunther Nickles und Stephan Clemens ziehen in der Bühnenfassung des Romans „Alte Meister“ in Ulm alle Register der Schauspielkunst.

Was für eine schauspielerische Leistung! Zwei Männer und ein Text, der vor allem aus Schimpf-Monologen auf das Nichtperfekte in der Kunst, in den Menschen und in der Welt ganz allgemein besteht – und das so unglaublich authentisch gesprochen und gespielt als geschehe die Situation zufällig gerade vor den Augen und Ohren des Zuschauers, der sich fast als zufälliger Beobachter der Szene empfindet: Gunther Nickles und Stephan Clemens ziehen in Deborah Krönungs und Christian Katzschmanns eigens für das Theater Ulm geschaffener und für Ulmer Verhältnisse adaptierter Bühnenfassung von Thomas Bernhards Roman „Alte Meister“ alle Register der Schauspielkunst.

Gunther Nickles sitzt beim Publikum im Museum Ulm und betrachtet ein Kunstwerk. Hat die Inszenierung bereits begonnen, in der Nickles den Privatgelehrten und Einzelgänger Atzbacher spielt, oder wartet der Schauspieler mit den Zuschauern auf den Beginn des Stückes? Dann beginnt Atzbacher zu sprechen: von der Staatskunst und der Gefallsucht von deren Auftraggeber, davon, wie zutiefst widerwärtig ihm die Kunst ist. Ein Monolog, eine großartig gesprochene Tirade der Verachtung. Kein Werk, das fehlerlos wäre, kein Künstler, der perfekt wäre, betrachtet man seine Arbeiten nur lange genug. Der Kiechelsaal des Museums Ulm – ein „Renaissancepudding für die deutsche Durchschnittsseele“. Dieter Kriegs 1995 entstandenes Gemälde „Entenfuß“ ist dem Kritiker kein Wort wert, eine wegwerfende Handbewegung sagt mehr als ein Satz. Atzbachers Pendant, der Musikkritiker Reger, ist ein mindestens ebenso negativer und bitterer Mensch, dessen abgrundtiefer Abscheu sich gegen Schriftsteller, Komponisten und Philosophen richtet. Nichts ist perfekt.

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