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Ulm/Ehingen

22.02.2021

Prozess in Ulm: Wollte ein 60-Jähriger seine "ungläubige" Tochter töten?

Stach ein 60-Jähriger elf Mal auf seine Tochter ein, weil sie "ungläubig" ist?
Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Die Lebenseinstellung seiner Tochter soll ihm zu freizügig gewesen sein. Nach elf Messerstichen steht der Vater nun wegen versuchten Mordes inUlm vor Gericht.

Weil er versucht haben soll, seine 31-jährige Tochter mit einem Messer zu töten, muss sich ab Montag (13.30 Uhr) ein 60-Jähriger vor dem Landgericht in Ulm verantworten. Der Mann soll seine Tochter für eine "Ungläubige" gehalten haben, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte.

Mit elf Messerstichen soll er im September 2020 in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) versucht haben, seine Tochter zu töten, um sie für ihre aus seiner Sicht zu freizügige Lebenseinstellung zu bestrafen. Die junge Frau konnte ihren Vater aber zur Seite stoßen und flüchten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung zur Last. Die Tochter nimmt an dem Verfahren als Nebenklägerin teil. Es sind fünf Prozesstage bis Ende März angesetzt. (dpa/lsw)

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