Haftstrafe wegen zehn Gramm Drogen: Angeklagter reagiert entsetzt
Ein 37-jähriger kaufte im Darknet Amphetamin für den Eigenbedarf. Das Rauschgift aus Holland fing der Zoll ab. Über das Gerichtsurteil ist der Sendener entsetzt.
Von Christoph LotterEs sind ungewöhnlich laute Szenen, die sich am Amtsgericht Neu-Ulm abspielen. „Sie tun mir persönlich ein Stück weit leid“, eröffnet Richter Thomas Mayer die Urteilsverkündung. Der Angeklagte, ein 37-Jähriger aus Senden, kann das darauf folgende Urteil nicht fassen. Für den Kauf von Drogen im Darknet muss er mehr als zwei Jahre ins Gefängnis. „Ich gehe nicht in Haft! Ich will einen anderen Anwalt anrufen! Berufung! Sofort!“, schreit der Mann dem Richter und seinen Schöffen entgegen und schlägt mehrfach mit der geballten Faust auf den Tisch. Es ist nicht das erste Mal an diesem Tag, dass er die Fassung verliert. Der Richter nimmt den Protest wortlos zur Kenntnis. Zwei Justizbeamte legen dem 37-Jährigen Handschellen an, in schwarzen Jogginghosen und blauer Windjacke wird er abgeführt.
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