Newsticker
Gesundheitsminister wollen Besuchseinschränkungen in Senioren- und Pflegeheimen lockern
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Senden hat einen Plan für die Zukunft

Senden

22.06.2017

Senden hat einen Plan für die Zukunft

Die Sendener Innenstadt soll mehr Aufenthaltsqualität bieten. Das ist eines der Ziele, die im Isek festgehalten sind. 

Die Räte haben das Konzept für den Städtebau abgesegnet. Ein Mitglied drängt dazu, nun die Verkehrsprobleme anzugehen – zum Beispiel mit einer Osttangente zur B28.

Das Isek ist beschlossen – damit steht der Plan für Sendens Zukunft. Und zwar in etwa für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Isek heißt ausgeschrieben „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“. Es ist ein Leitfaden, wie die Stadt Senden in Zukunft vorgehen will. Das betrifft den wirtschaftlichen Bereich, beinhaltet aber auch soziale Aspekte. Für Bürger findet am heutigen Donnerstag ein Infoabend statt, bei dem die Ergebnisse vorgestellt und Fragen gestellt werden können.

Der Stadt sind finanzielle Grenzen gesetzt

Viele Tage hat es gedauert und viele Diskussionen wurden geführt, bis es so weit war: In der gestrigen Sitzung beschlossen die Stadträte das Ergebnis beinahe einstimmig. Die Freien Wähler waren dagegen, weil sie sich nicht mit dem GPS-Gelände im Sanierungsgebiet anfreunden können. Gebäude in diesem Bereich können gefördert werden, wenn sie etwa saniert oder restauriert werden. Martin Schirmer vom Planungsbüro Schirmer hingegen ist froh, dass das GPS-Gelände dabei ist. „Es ist eine Chance für den Stadteingang, da bewegt sich dann vielleicht was“, sagte er.

Claudia Schäfer-Rudolf (CSU) dankte den Planern für die hilfreiche „Sicht von außen auf die Stadt“. Der Beschluss sei ein erster Schritt und der Stadt seien finanzielle Grenzen gesetzt. „Aber wir haben jetzt einen Plan.“ Auch Heinz Peter Ehrenberg (Grüne) begrüßte, dass „wir endlich eine Basis haben für die massiven Probleme in der Innenstadt“. Das GPS-Gelände empfand er als wichtig, weil es einen massiven städtebaulichen Mangel darstelle.

Viele Probleme mit dem Verkehr

Georg Schneider (SPD) forderte die Verwaltung auf, sich nun den Verkehrsproblemen zu widmen und mit Staatlichem Bauamt Krumbach, Landratsamt und Regierung von Schwaben zu sprechen. „Auch wegen der Osttangente müssen wir endlich anfangen zu reden“, sagte er. Denn: So lange Senden derartige Probleme mit dem Verkehr habe, müsse man sich verstärkt darum kümmern. Bereits im Oktober 2015 liefen die Vorbereitungen für das Städtebaukonzept an. Da es nun beschlossen ist, erarbeitet die Verwaltung eine Sanierungssatzung.

Am heutigen Donnerstag um 18 Uhr findet im Bürgerhaus in Senden eine Infoveranstaltung statt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren