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Forschung

20.10.2017

So will die Uni zu mehr Fördergeld kommen

Dieter Brockmann

Spezialisten unterstützen zukünftig die Wissenschaftler. Worauf es ankommt

Es sind Wortungetüme und sie machen die Arbeit für Forscher kompliziert: Sonderforschungsbereich, Geräte- und Forschungsgebäudeantrag, Vollantragstellung im Zuge der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Die Anforderungen stellen vor allem für junge Wissenschaftler große Hürden dar.

Um im harten Wettbewerb um Drittmittel, also zusätzliche finanzielle Unterstützung, bestehen zu können, hat die Uni Ulm ein neues Zentrum eingerichtet. Das fakultätsübergreifende „Center for Research Strategy and Support“ (Res.Ul) ist in Baden-Württemberg einzigartig. Die Mitarbeiter des Zentrums unterstützen Wissenschaftler bei der Drittmitteleinwerbung und informieren über Fördermöglichkeiten. Darüber hinaus wirkt das Team beim Ausbau der wissenschaftlichen Infrastruktur und bei der strategischen Forschungsausrichtung der Uni mit. Ziel ist es, die Forschungsförderung und -unterstützung zu professionalisieren. „Natürlich gibt es spezifische Fächerkulturen. Um dem Rechnung zu tragen, haben wir Mitarbeiter mit unterschiedlicher Ausbildung, verschiedenem Fachwissen und Erfahrung ausgewählt“, sagt Leiter Dieter Brockmann zur Auswahl der Mitarbeiter.

Der Einsatz der Res.Ul-Mitarbeiter beginnt damit, dass geeignete Räume gefunden werden, und reicht bis zur Antragstellung für Geräte. Die Quote des neuen Zentrums ist exzellent: Die letzten sieben Anträge für hochtechnologisierte Geräte waren erfolgreich.

Auch sonst verzeichnet Res.Ul bereits die ersten Erfolge. Die Universität Ulm konnte in den Bereichen Quantentechnologie und Batterieforschung überzeugen und darf nun Vollanträge für Exzellenzcluster stellen. Zudem hat Res.Ul den Antrag eines Hochschulverbunds unterstützt. Die Universität Ulm und ihre Partnerhochschulen Biberach, Neu-Ulm und Ulm erhalten im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ rund 15 Millionen Euro. (az)

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