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Ulm

09.11.2019

Theaterstück in Finningen: Ein Dorf gerät in Aufruhr

Die Finninger Theatertruppe zeigt den unterhaltsamen schwäbischen Schwank „...kommt von irgendwo ein Lichtle her“.
Bild: Inge Pflüger

Der RSV Finningen zeigt den gelungenen Schwank „...kommt von irgendwo ein Lichtle her“. Darin zeigt sich, dass auch ein Pfarrer nicht vor Sünden gefeit ist.

Seit Jahrzehnten wird in Finningen Theater gespielt – von Generation zu Generation. Dabei wechseln die Lokalitäten und die Veranstalter. In diesem Jahr spielt der RSV Finningen in der Gemeinschaftshalle. Die NUZ besuchte die Probe.

In dem munteren Debakel auf der Bühne wird deutlich: Auch ein Pfarrer ist vor kleinen Sünden nicht gefeit. Zumindest in dem schwäbischen Schwank „...kommt von irgendwo ein Lichtle her“ von Thomas Hafen. Wiederum in bester Besetzung zaubern die Schauspieler ein herrliches Spektakel auf die Gemeinschaftshallen-Bühne. Im Mittelpunkt des Stückes stehen Pfarrer Buck (alias Jürgen Heinz, wieder toll in Form) und sein vorbildlicher gewissenhafter Mesner Jakob Meßmer (in Szene gesetzt von Roland Stadler), die gemeinsam bei einer feuchtfröhlichen Zechtour zu tief ins Glas geschaut und sämtliche Opfergelder, die eigentlich fürs neue Altargemälde bestimmt waren, auf den Kopf gehauen haben. Nun steht den beiden Helden das Wasser bis zum Hals, denn der ehrwürdige Bruder Ambrosius aus dem Kloster Ettal, der das Bild malen soll, kann täglich eintreffen.

RSV Finningen spielt das Stück „...kommt von irgendwo ein Lichtle her“

Unverhofft und zeitgleich schneit Tippelbruder Valentin (Michael Kast) ins Pfarrhaus, dessen Talent das Malen ist. Da bahnt sich die Lösung an: Valentin lässt sich auf einen Deal ein und schlüpft in die Rolle des Bruders Ambrosius. Er macht sich ans Kunstwerk und schafft es, in kürzester Zeit, das einst so ruhige kleine Dorf total in Aufruhr zu bringen.

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Zwischenzeitlich mischen nämlich noch die Frauen mit, etwa die geschwätzige Pfarrershaushälterin Kunigunde (herrlich Susanne Meternik), oder des Meßmers hübsche, verliebte und kluge Tochter (keck gespielt von Katharina Meternik), die Anstreicherin Iris Heller (Ulrike Schneider wieder bestens in Form) und die neugierige Briefträgerin Maxi Fischer (in ihre Rolle schlüpft stilgerecht Barbara Kast). Und zu allem Übel mischt noch Kommissar Bärwein (alias Stephan Kast) auf der Suche nach einem Landstreicher mit. Nicht zu vergessen, das Phantom „Elektro“ (der stille Dieter Friedrich), das immer wieder auftaucht und für Verwirrung sorgt.

Gelungener Schwank in der Gemeinschaftshalle in Finningen

Das Chaos ist perfekt. Und wie geht’s aus? Das erfahren die Besucher bei den Vorstellungen bei Speis und Trank. Regie führen seit vier Jahren in bewährter Form Ulrike Schneider (sie gehört schon mindestens 25 Jahre zur Truppe) und Daniel Stadler. Helga Güldner schminkt alle Schauspieler bühnenreif und Souffleur ist Johannes Friedrich.

Vorstellungen werden am Sonntag, 17. November, 18 Uhr und Samstag, 23. November, 19.30 Uhr, gespielt. Kindervorstellungen sind am Samstag, 16. November, um 13.30 Uhr und um 19.30 Uhr. Karten gibt es bei Franz Ott, Eulesweg ,in Finningen, Telefon 0731/23441, E-Mail Familieott2@web.de oder an der Abendkasse.

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