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Ulm

26.01.2021

Überfall auf Tankstellen in Ulm: Polizei fasst Tatverdächtigen

Bei den Überfällen der Tankstellen in Ulm wurden Angestellte mit dem Messer bedroht.
Foto: Fotolia (Symbolfoto)

Vier Überfälle auf Tankstellen hat es kürzlich in Ulm gegeben. In zwei Fällen vermeldet die Polizei jetzt einen Ermittlungserfolg. Doch was ist mit den anderen beiden?

Ein vermeintlicher Tankstellenräuber sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ein 20-Jähriger soll für mindestens zwei Überfälle auf Tankstellen in Ulm verantwortlich sein. Bei zwei weiteren Überfällen laufen die Ermittlungen der Polizei weiter.

Seit dem 24. November 2020 kam es in Ulm zu insgesamt vier Überfällen auf Tankstellen durch zunächst unbekannte Täter. Für zwei dieser Überfälle soll nach Angaben der Polizei ein 20-Jähriger aus dem Raum Ulm verantwortlich sein. Diese Taten fanden am 24. November 2020 in der Karlstraße und am 22. Dezember 2020 in Ulm-Wiblingen in der Hauptstraße statt.

Überfall auf Tankstellen in Ulm: Täter bedroht Angestellte mit dem Messer

In allen Fällen wartete der Täter, bis sich nur noch die Angestellten im Verkaufsraum befanden. Er ging zielgerichtet auf die Angestellten zu und bedrohte sie mit einem größeren Messer. Dabei forderte er Bargeld. Mit Bargeld als Beute konnte er jedes Mal unerkannt flüchten.

Im Rahmen von intensiv durchgeführten Fahndungsmaßnahmen kontrollierten Polizisten am 11. Januar 2021 den 20-Jährigen in Ulm. Zu ihm passte die im Rahmen der Ermittlungen erlangte Personenbeschreibung und bei einer Tat getragene Kleidung.

20-Jähriger sitzt jetzt in Untersuchungshaft

Bei folgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann für die zwei Überfälle verantwortlich sein dürfte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ der zuständige Richter beim Amtsgericht Ulm einen Haftbefehl gegen den 20-Jährigen. Dieser sitzt nun in Untersuchungshaft.

Nach dem unbekannten Täter, der den Überfall auf die Tankstelle am 26. Dezember 2020 in der Einsteinstraße und/oder den Überfall auf die Tankstelle am 4. Januar 2021 am Hindenburgring verübt hat, dauern die Fahndungsmaßnahmen an. (az)

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