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Ulm
20.01.2020

Das Teatro International sammelt Geschichten des Scheiterns

Daumen hoch für alle, die sich trauen, vom Scheitern zu erzählen: Claudia Schoeppl sammelt solche Erfahrungen für ein Theaterstück im Ulmer Roxy.
Foto: Dagmar Hub

Die Theatergruppe befragt Ulmer nach ihren persönlichen Geschichten von verfehlten Zielen und geplatzten Träumen. Die Anekdoten sollen in einem Bühnenstück münden.

„Wir scheitern ganz erfolgreich“, sagt Claudia Schoeppl zweideutig und lacht dabei. Die Regisseurin des Teatro International – das inzwischen von der Volkshochschule Ulm unabhängig ist – sucht derzeit Menschen, die ihr von ihrem Scheitern erzählen. Das Projekt, das dahintersteckt, ist ein geplantes Theaterstück zum Berblinger-Jubiläum der Stadt Ulm, das am 14. Mai uraufgeführt werden soll. Zum Projekt gehört, dass Schoeppl Menschen in zwei Ulmer Cafés die Chance bot, von den schief gegangenen Plänen und Träumen ihres Lebens zu erzählen. Drei Menschen kamen zum ersten „Scheiter-Café“-Termin. „Als wir auf dem Wochenmarkt Flyer zum Projekt verteilten, fanden das die Passanten ganz toll und meinten, dazu könnten sie auch viel erzählen. Aber offensichtlich ist es schwierig, im persönlichen Gespräch vom Scheitern zu berichten.“

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