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Ulm
14.01.2020

Endlich wieder freie Sicht aufs Ulmer Münster

Blick auf den südöstlichen Münsterplatz, beim Südturm des Münsterchors, steht auch die Valentinskapelle. Seit Tagen wird der etwa 100 Meter lange Bauzaun abgebaut und das dahinter lagernde Baumaterial abtransportiert.
Foto: Alexander Kaya

Plus Denkmal 27 Jahre verdeckte ein Bauzaun Teile der Kirche. Nun wurde mit der Demontage des „Schandflecks“ begonnen. Wie daraus ein Anziehungspunkt werden soll.

Ulm Die Bretterwand gehörte schon fast zum Stadtbild: 27 Jahre versperrte ein Bauzaun den Blick zum Münsterchor. Nun ist er weg. „Das ist ein großer städtebaulicher Gewinn für die ganze Stadt“, kommentiert Münsterbaumeister Michael Hilbert. Selbst für den Architekten, der seit sieben Jahren für den höchsten Kirchturm der Erde verantwortlich zeichnet, ist das ein ungewohnter Anblick: „Fast etwas befremdlich“ habe der neu entstandene Platz auf ihn bei der ersten zaunlosen Begehung gewirkt, als große Teile des „Schandflecks“ beseitigt waren. Doch nachdem er sich von der gewohnten Ansicht innerlich gelöst habe, sei ihm schnell die Schönheit des neuen Ulmer Platzes bewusst geworden, der sich an den Sockel der Ostfassade schmiegt.

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