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Ulm
22.06.2017

Heilmeyer und das Nazi-Netzwerk

Die Universität Ulm erforscht die Vergangenheit ihres Gründungsrektors Ludwig Heilmeyer.
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Die Universität Ulm erforscht die Vergangenheit ihres Gründungsrektors Ludwig Heilmeyer.
Foto: Archiv Uni Ulm

Der Medizinhistoriker Florian Steger zeigt, wie der Gründungsrektor der Uni Ulm als Opportunist Karriere machte. Jetzt nimmt er weitere Wissenschaftler in den Fokus.

Neue Erkenntnisse über die politische Gesinnung des Ulmer Uni-Gründers Ludwig Heilmeyer und seine Rolle im Nationalsozialismus haben in den vergangenen Monaten für Wirbel gesorgt. Es ging um die dunklen Seiten in der Vergangenheit des hoch angesehenen Mediziners und Wissenschaftsmanagers, der von 1967 bis 1969 Gründungsrektor der Uni war. Daraufhin wurden in Ulm und Günzburg Forderungen laut, die dort nach Heilmeyer benannten Straßen umzubenennen. Die Universität Ulm nahm die Debatte zum Anlass, die Vergangenheit des Mediziners gründlich wissenschaftlich aufzuarbeiten. Professor Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin, hat die Ergebnisse seiner Forschungen jetzt in einer öffentlichen Veranstaltung an der Uni vorgestellt und mit Vertretern der Universität, des Universitätsrats und des Wissenschaftsministeriums diskutiert. Dabei wurde deutlich: Die Aufarbeitung geht weiter, auch an der Uni Ulm.

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