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Ulm
30.04.2019

Hör-Stück bei der Literaturwoche: Besessen bis zum Tod

Der Musiker Mario Marchisella (links) und die Schauspieler Thomas Douglas und Tini Prüfert brachten Zweigs Text zum Klingen.
Foto: Guido Gerlach

Zwei Schauspieler und ein Musiker machen aus Stefan Zweigs „Der Amokläufer“ in der Museumsgesellschaft ein packendes Hör-Stück. Die Handlung ist dunkel und beklemmend.

Besessenheit, welche ins Verderben führt. In den Tod. Oder ist dieser letztendlich gar die Erlösung jener nicht heilbaren Obsession, die schon immer die Literaten weltweit fasziniert hat? Dies anzunehmen geneigt ist der Rezipient der düsteren Novelle aus der Feder Stefan Zweigs, die im Rahmen der Literaturwoche Donau als Hör-Stück für zwei Stimmen und Gitarre in den Räumen der Ulmer Museumsgesellschaft dargeboten wurde. „Der Amokläufer“: Wer denkt da heutzutage nicht unwillkürlich an Vorfälle aus Schulen, von öffentlichen Plätzen und all den anderen Orten der zufälligen und beabsichtigten Begegnung?

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