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Ulm
14.08.2019

Jetzt sollen Stahlkrallen die Gänstorbrücke vor Lastwagen schützen

Dieses Foto vom Dienstagnachmittag zeigt: Auch die neue, deutlich massivere Schranke hält Lastwagenfahrer nicht davon ab, die marode Gänstorbrücke verbotswidrig zu überqueren.
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Dieses Foto vom Dienstagnachmittag zeigt: Auch die neue, deutlich massivere Schranke hält Lastwagenfahrer nicht davon ab, die marode Gänstorbrücke verbotswidrig zu überqueren.
Foto: Thomas Heckmann

Lastwagenfahrer ignorieren das Verbot und die Höhenbeschränkung. Deswegen greift die Stadt Ulm schnell zu rabiateren Mitteln. Doch ob diese besser wirken, bleibt fraglich.

Keine 24 Stunden, nachdem städtische Arbeiter die Höhenbeschränkung an der maroden Gänstorbrücke über die Donau aufgebaut haben, ist die Schranke schon wieder weg – ersetzt durch eine neue, massivere. Bereits eine Viertelstunde, nachdem die an Ketten hängenden Begrenzungsschilder am Montag fertig installiert waren, fuhr der erste Lastwagenfahrer verbotenerweise unten hindurch – auch wenn es kräftig schepperte. Etliche weitere folgten, sodass Ulmer Bauhof-Mitarbeiter die beschädigten Tafeln bereits am Dienstagmorgen wieder abhängen mussten. Während dieser Arbeiten haben weitere Fernfahrer die Brücke überquert, berichtet Roswitha Schömig, Sachgebietsleiterin Ingenieurbauwerke bei der Stadt Ulm – und zwar mindestens fünf in zehn Minuten. Sie selbst habe bei ihren Besuchen an der Brücke im Lauf des Dienstags drei Fahrer beobachtet, die das Verbot ignorierten: „Da hat es ordentlich gescheppert.“

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14.08.2019

Wie unglaublich egoistisch muss man sein. Das ist ja deutlicher Vorsatz und sollte schwer bestraft werden!

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