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Ulm/Landkreis Neu-Ulm
25.03.2020

Bundeswehrkrankenhaus rüstet sich für Corona-Patienten

Die Intensivmedizinerin Sylvie Thierbach bedient ein Beatmungsgerät. Weil das Corona-Virus insbesondere bei älteren Menschen die Lunge angreift, spielen die Geräte eine Schlüsselrolle.
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Die Intensivmedizinerin Sylvie Thierbach bedient ein Beatmungsgerät. Weil das Corona-Virus insbesondere bei älteren Menschen die Lunge angreift, spielen die Geräte eine Schlüsselrolle.

Plus Die Ärzte des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses wissen aus eigener Erfahrung, was Krieg und Elend bedeutet. Dieses Wissen soll nun im Kampf gegen das Virus helfen.

Die zierliche Frau hat mit ihren 38 Jahren schon mehr Kriege erlebt als so mancher alte Haudegen. So beschreibt zumindest Professor Matthias Helm, der Oberstarzt am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus (BWK) seine Kollegin Dr. Sylvie Thierbach. Zusammen mit der Intensivmedizinerin zieht das BWK in etwas, das wie ein Krieg verstanden werden kann: Der Kampf gegen Covid-19, die Erkrankung, die der neuartige Corona-Virus auslöst. Derzeit befindet sich nur ein einziger Patient mit Covid-19 auf der Intensivstation: Ein Franzose aus dem Elsass, der in Ulm aufgenommen wurde, um den völlig überlasteten Krankenhäusern im Nachbarland zu helfen. Weitere elf Elsässer werden in Freiburg, Heidelberg oder Mannheim beatmet.

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