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Ulm
11.11.2019

Vesperkirche: Der Armenspeisung droht das Aus

Bald Vergangenheit? Eine EU-weite Neuregelung der Umsatzsteuer trifft auch Kirchen und stellt das bisherige Spenden-System für das Essen in der Vesperkirche der Pauluskirche infrage.
Foto: Dagmar Hub

Wegen einer neuen Gesetzgebung könnte die 25. Ausgabe der Ulmer Vesperkirche auch die letzte sein. Ehrenamtliche Helfer sind frustriert, Politiker protestieren.

Am Abend des 22. Januar wird die Ulmer Vesperkirche 2020 eröffnet. Es ist die 25. Ausgabe der Aktion, bei der im Winter Menschen mit sehr schmalem Geldbeutel in der Pauluskirche an schön gedeckten Tischen ein komplettes Menü essen können – zu der aber auch andere Menschen kommen können, die Gemeinschaft suchen, egal ob sie Einheimische oder Zufallspassanten sind. Einen Grund zum Feiern sieht Pauluskirchenpfarrer Peter Heiter in der 25. Auflage der Aktion aber nicht: Dass es die Vesperkirche überhaupt benötigt, bei der im Lauf eines Wintermonats etwa 13000 Essen ausgegeben werden, sei grundsätzlich kein Anlass zu feiern, sagt Heiter. Zudem gefährdet eine neue Gesetzgebung ab 2021 die Existenz der Vesperkirche.

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