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Ulm: Wie werde ich ein guter Chef: Die Uni Ulm zeigt Wege auf

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Wie werde ich ein guter Chef: Die Uni Ulm zeigt Wege auf

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    Im neuen Studiengang sollen die Nachhaltigkeitsökonomen lernen, wie man mit der Umwelt „rechnet“.
    Im neuen Studiengang sollen die Nachhaltigkeitsökonomen lernen, wie man mit der Umwelt „rechnet“. Foto: Uni Ulm

    Knappe Ressourcen, Umweltzerstörung, Klimawandel: Unsere Gesellschaft benötigt verantwortungsvolle Ökonomen, die ökologische und soziale Auswirkungen bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. Ab dem Wintersemester 2015/16 werden zum ersten Mal Studierende der Universität Ulm im Masterprogramm „Nachhaltige Unternehmensführung“ mit genau diesen Kompetenzen ausgestattet.

    Das eigens für diese Herausforderungen in Umwelt und Gesellschaft konzipierte und erfolgreich beim Landesförderprogramm zur „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“ bewilligte Studium an der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften ist auf universitärem Niveau bislang einzigartig in Süddeutschland.

    Das erklärte Ziel des inter- und transdisziplinären Studiengangs ist es, die Studierenden mit umfassenden Kompetenzen, Methoden und Instrumenten im Bereich Umwelt- und Ressourcenökonomik sowie Wirtschaftsethik auszustatten. Sie sollen in die Lage versetzt werden, unternehmerische Entscheidungen nachhaltig zu treffen.

    Dies gelingt über die Integration fundierten Wirtschaftswissens und spezialisiertem Fachwissen über Nachhaltigkeit. Hierfür erwerben die jungen Ökonomen Kenntnisse über Umweltmanagementsysteme, Sozialstandards und sozial-ökologische Steuerungsvariablen. Ein wichtiger Fokus liegt zudem auf der Persönlichkeitsentwicklung der angehenden Wirtschaftsentscheider, die Gelerntes im Alltag umsetzen sollen.

    So gerüstet ergeben sich für die Absolventen mögliche Perspektiven in unterschiedlichen Branchen, bei Behörden oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs) an der Schnittstelle zwischen Nachhaltigkeits- und Unternehmensmanagement.

    „Bereits die solide ökonomische Ausbildung des Programms verspricht ausgezeichnete Berufsaussichten“, weiß Professor Martin Müller, Leiter des Instituts „Nachhaltige Unternehmensführung“ und Initiator des Studiengangs. „Diese verbessern sich dank der immer wichtiger werdenden Zusatzqualifikation, Situationen auf Nachhaltigkeit hin zu bewerten und entstehende Zielkonflikte zu lösen.“ Durch individuelle Vertiefungen kann das Profil „Nachhaltigkeit“ geschärft oder das wirtschaftliche Wissen umfassender ausgebaut werden.

    Eingebettet wird das Konzept in praxis- und forschungsnahe Lehre mit viel Entwicklungs- und Reflektionsraum für die künftigen Entscheidungsträger. Da nur 30 Plätze pro Studienjahrgang ausgeschrieben werden, soll ein gutes Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden garantiert sein. Auch erste Kontakte zu späteren Arbeitgebern können während des Studiums geknüpft werden.

    Das Studium „ Nachhaltige Unternehmensführung“ mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) richtet sich an Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudiums sowie an Absolventen anderer Fachrichtungen mit wirtschaftswissenschaftlichen Basiskompetenzen. (az)

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