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23.07.2010

Verunglücktem Jungpriester geht es besser

Verunglücktem Jungpriester geht es besser

Augsburg/Weißenhorn Manche im Bistum Augsburg sprechen sogar von einem "Wunder". Rund vier Wochen nach seinem schweren Unfall geht es dem Jungpriester Marcel Frölich (29) wieder deutlich besser. Der auch in Weißenhorn als Diakon bekannte und beliebte junge Mann war am Tag nach seiner Priesterweihe im Augsburger Dom, in der Haunstetter Straße von einer Straßenbahn erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt worden.

Zustand des jungen Geistlichen war tagelang kritisch

Nach seinem Unfall lag Frölich im Augsburger Zentralklinikum. Sein Zustand war, wie es heißt, tagelang kritisch, die Ärzte rangen um sein Leben. Inzwischen ist die Rede davon, dass er wieder vollkommen gesund werden könnte. Regens Martin Straub, der Leiter des Augsburger Priesterseminars bestätigt, dass der 29-Jährige das Krankenhaus verlassen und die Behandlung in einer Reha-Klinik fortsetzen kann.

Regens Martin Straub ist beeindruckt von dem Mitgefühl, das er in den Tagen nach dem schweren Unfall spürte. "Es ist überwältigend wie viele Personen und Pfarrgemeinden unseren Neupriester in diesen Tagen mit ihrem Gebet unterstützen." In einer Mitteilung schreibt Straub: "Angesichts der Schwere der Verletzungen dürfen wir dankbar darüber staunen, wie sich sein Gesundheitszustand Tag für Tag verbessert."

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Leiter des Priesterseminars bittet um weitere Gebete

Die Familie des jungen Priesters, Freunde und Gläubige hoffen nun, dass er wieder gesund in seinen Priesterdienst zurückkehren kann. Eigentlich sollte er bereits ab September in der Pfarrei in Dinkelscherben tätig sein. "Wir bitten weiterhin um das Gebet", sagt Regens Straub. Wegen des Unfalls war auch die Primiz des Jungpriesters in seiner baden-württembergischen Heimatgemeinde Neckartenzlingen (Landkreis Esslingen) abgesagt worden.

Auch in Weißenhorn bangten viele Menschen um die Gesundheit des Geistlichen: Marcel Frölich war seit zwei Jahren in der Pfarrei Weißenhorn tätig, zunächst als Pastoralreferent, dann als Diakon. Er wäre noch bis Ende August in der Weißenhorner Pfarrgemeinde tätig gewesen und hätte in den ersten zwei Augustwochen den Stadtpfarrer vertreten sollen.

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