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Landkreis Neu-Ulm

03.01.2019

Viele Unfälle auf eisglatten Straßen: 100.000 Euro Sachschaden

Eis- und Schneeglätte haben im Landkreis Neu-Ulm zu zahlreichen Unfällen geführt.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Blitzeis und Schneeglätte haben am Mittwochabend zu zahlreichen Unfällen im Landkreis geführt. Der Sachschaden ist immens.

Am Mittwochabend ging auf der Kreisstraße NU 14 zwischen Vöhringen und Weißenhorn stundenlang gar nichts mehr vorwärts. Grund war die plötzlich einsetzende Schnee- und Eisglätte, die von mehreren Autofahrern nicht rechtzeitig als Gefahr erkannt wurde. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der erste Unfall gegen 17.35 Uhr. Hier befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Pkw die NU 14 in Richtung Autobahn, als sich auf Grund von schneeglatter Fahrbahn eine Kolonne bildete. Der Fahrer erkannte dies zu spät und versuchte dem Kolonnenende nach rechts auszuweichen. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und überfuhr ein Verkehrszeichen, worauf sich das Fahrzeug anschließend überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Der blieb 28-Jährige glücklicherweise unverletzt; an seinem Auto entstand aber ein Sachschaden von ca. 15000 Euro.

In rascher Folge wurden anschließend die Beamten der Polizeiinspektion Weißenhorn in der Zeit von etwa 17 bis 19Uhr zu fünf weiteren Verkehrsunfällen gerufen, bei denen ein Gesamtsachschaden von ca. 33.000,- Euro entstand. Unter anderem stand ein Lastwagen quer. Die Feuerwehr Illerberg-Thal wurde deshalb zu Hilfe gerufen, um bei der Verkehrslenkung ab den Kreisverkehren an der Autobahn behilflich zu sein, denn auch auf der Autobahn hatten sich Unfälle ereignet. Hier berichtet die Polizei von sechs Unfällen mit einem leicht Verletzten und einem Gesamtschaden von 42000 Euro. Wegen der Unfälle auf der Kreisstraße stauten sich die ausfahrenden Fahrzeuge auf die A 7 zurück. Nachdem offensichtlich sämtliche verfügbaren Streufahrzeuge anderweitig unterwegs waren, ließ der Illerberger Kommandant die NU 14 von seinen Leuten per Hand mit insgesamt rund vierhundert Kilogramm Streusalz wieder befahrbar machen. In dieser Zeit wurde die Kreisstraße komplett gesperrt.

Dazu kam schließlich noch ein Auffahrunfall beim Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2031 an der Einmündung von der Rue de Vizille, sodass für die gesamte Unfallserie auf der A 7 und der NU 14 wohl von einem Sachschaden in Höhe von nahezu 100000 Euro auszugehen ist.

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