Fasching I

04.03.2019

Was Narren wollen

Neben den Kindergärten äußerten auch die Faschingsvereine ihre Wünsche an Bürgermeister Wolfgang Fendt (links im Bild).
Bild: Andreas Brücken

Junge und alte Hästräger erobern das Weißenhorner Rathaus und stellen Forderungen

Wer könnte da widerstehen, wenn die kleinen Hästräger aus den Weißenhorner Kindergärten ihr Wünsche vortragen? Traditionell treten die Buben und Mädchen beim Rathaussturm vor den den Bürgermeister, um ihre Anliegen zu erzählen. Und auch in diesem Jahr erfüllte Rathauschef Wolfgang Fendt wohlwollend alle vorgetragenen Wünsche.

Als knallgrüne Froschkönige verkleidet wollten die Mitglieder des Kindergartens aus Attenhofen Digitalstifte für ein Lernspiel haben. Die Kindergartenbesucher aus Biberachzell reimten ihre Forderung nach einem neuen Spielgerät: „Seit Tagen spielen wir schon ohne Puppenwagen.“ Ein Turngerät wünschten sich die Kinder vom St.-Maria-Kindergarten, die sich als Störche verkleidet hatten. An den kommenden Winter dachten derweil die Buben und Mädchen vom Waldkindergarten St. Christophorus. Darum hätten sie gerne ein Winterpaket mit Schlittschuhen. Ganz bescheiden gaben sich die Kleinen vom Awo-Kindergarten mit ihrem Wunsch nach einer Stadtführung durch Weißenhorn.

Kritischer gingen die erwachsenen Rathausstürmer mit dem Stadtoberhaupt ins Gericht und forderten wieder ein Zuhause für die Faschingsabteilungen der Stadt. Der Eschagore brachte eine Forderung mit 150 Unterschriften vor, im Sommer das Freibad ab 6 Uhr zu öffnen. Auf diese ging Fendt diplomatisch-zurückhaltend ein und schlug eine Testphase vor: „Wenn dann jeder der Unterzeichner zum Schwimmen kommt, können wird das gerne machen.“ (anbr)

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