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Angela Merkel räumt im Umgang mit Russland Versäumnisse ein
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28.01.2015

Wenn Stress zur haarigen Angelegenheit wird

Nach der Entbindung wurden Frauen für die Gesundheitsstudie Haarproben entnommen.
Foto: TU Dresden

Ulmer Wissenschaftler messen für Studie die psycho-soziale Belastung von Schwangeren.

Zu viel Stress schadet der Gesundheit. Vor allem wenn er über längere Zeit anhält, ist er gerade für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder ein gesundheitlicher Risikofaktor. Wie hoch die chronische Stressbelastung ist, kann seit Kurzem objektiv gemessen werden: mit der Kortisolbestimmung im Haar. Denn dieses Hormon wird bei Stress vermehrt ausgeschüttet und im Haar-Schaft eingelagert. Über die Konzentration des dort abgelagerten Kortisols kann die Stressbelastung rückwirkend sogar über mehrere Monate zuverlässig ermittelt werden. Wissenschaftler des Instituts für Epidemiologie und Medizinische Biometrie von der Universität Ulm haben sich diese neue Möglichkeit zur Bestimmung des Haarkortisols nun zunutze gemacht, um die psychosoziale Belastung von schwangeren Frauen zu erfassen.

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