1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Wie viel Bauhaus steckte in der HfG?

27.06.2019

Wie viel Bauhaus steckte in der HfG?

Dieses Faltobjekt entstand im Unterricht von Josef Albers.
Bild: Alexander Kaya

Neue Ausstellung zeigt Verbindungen

Gründungsrektor Max Bill war der bekannteste frühere „Bauhäusler“ an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG): Er studierte von 1927 bis 1928 an der legendären Einrichtung in Dessau. Der Schweizer war aber nicht der Einzige, der das Bauhaus-Erbe an der Donau fortführte: Das HfG-Archiv zeigt in seiner neuen Ausstellung „Bauhaus Ulm: Von Peterhans bis Maldonado“, wie eng die Verbindungen zwischen den beiden Gestalterschulen anfangs waren – und wie sich die Ulmer nach und nach vom großen Vorbild entfernten.

Die Ausstellung, die am heutigen Donnerstag, 27. Juni, um 19 Uhr eröffnet, ist ein Ulmer Beitrag zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Bauhaus“, das in Weimar und Dessau groß gefeiert wird. Im HfG-Archiv gezeigt werden vor allem Studentenarbeiten aus dem Grundlehre-Unterricht, der anfangs von stark kunsthandwerklichen Ideen des Bauhauses geprägt waren. Was auch an den Dozenten lag: Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten studierten beziehungsweise lehrten schon am Bauhaus. Unter Tomás Maldonado vollzog die HfG aber eine Abkehr von diesem Weg, hin zum modernen Industrie-Design.

Das HfG-Archiv bestreitet die Schau mit Exponaten aus dem umfangreichen eigenen Bestand. Sie läuft bis 13. Oktober. (mgo)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren