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Senden/A7

07.12.2020

Zu schnell unterwegs bei Schnee: Zwei Unfälle auf der A7 bei Senden

Auf der A7 passierten zwei Unfälle.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

In Fahrtrichtung Kempten passierten am späten Sonntagabend auf der A7 bei Senden gleich zwei Unfälle. In einem Fall sucht die Polizei nun den Fahrer wegen Unfallflucht.

Die Autobahnpolizei hatte am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag einiges auf der A7 zu tun. Es passierten zwei Unfälle, weil die Fahrer sich mit ihrer Fahrweise nicht an die winterlichen Verhältnisse angepasst hatten.

Ein 29-Jähriger ist in der Nacht auf Montag beim Hittistetter Dreieck mit seinem Wagen auf dem linken der beiden Fahrstreifen in Richtung Kempten unterwegs gewesen. Kurz nach dem Autobahndreieck Hittistetten dürfte der Mann nach Angaben der Polizei seine Geschwindigkeit nicht den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst haben und geriet mit seinem Auto ins Schleudern. Die Fahrbahn war zu dieser Zeit nass und leicht schneebedeckt. Der Wagen krachte schließlich gegen die Außenschutzplanken der Autobahn. Die Front des Autos war stark beschädigt. Der 29-Jährige blieb unverletzt, sein Wagen musste abgeschleppt werden, teilt die Autobahnpolizei Günzburg mit. Der Sachschaden beträgt rund 14.000 Euro.

Fahrer schleudert auf A7 gegen Schutzplanke und haut ab

Kurz zuvor, am Sonntagabend gegen 21 Uhr, passierte schon einmal ein Unfall auf der A7 in Fahrtrichtung Kempten zwischen dem Hittistetter Dreieck und der Anschlussstelle Vöhringen. Zu dieser Zeit war laut Polizei ein roter BMW Mini auf dem linken der beiden Fahrstreifen in Richtung Kempten unterwegs. Es schneite und die Fahrbahn war nass. Offensichtlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Mini ins Schleudern, touchierte die Mittelschutzplanke und schleuderte nach rechts über alle Fahrstreifen.

Mit dem Fahrzeugheck krachte das Auto gegen die Außenschutzplanke und blieb schließlich entgegen der Fahrtrichtung stehen - doch nicht lange: Der Fahrer wendete nach Zeugenaussagen und fuhr danach einfach weiter Richtung Kempten, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Durch umherfliegende Steine aus dem Bankett wurde ein Wohnmobil getroffen und beschädigt, das zu dieser Zeit auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war.

Autobahnpolizei sucht nach Unfall auf A7 Zeugen

Der Mini dürfte laut Polizei auf der linken Fahrzeugseite sowie auf der rechten Seite des Hecks nicht unerheblich beschädigt sein. Der angerichtete Fremdschaden wird auf etwa 2500 Euro geschätzt. In diesem Fall ermittelt die Autobahnpolizei Günzburg wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise unter Telefonnummer 08221/919311. (az)

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