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  3. Elchingen: Schon wieder Ärger um den geplanten Glasfaser-Ausbau in Elchingen

Elchingen
06.07.2023

Schon wieder Ärger um den geplanten Glasfaser-Ausbau in Elchingen

Der Glasfaser-Ausbau in Elchingen soll Kundinnen und Kunden schnelles Internet bringen, doch das Auftreten mancher Werber, etwa in diesen Hochhäusern in Thalfingen, sorgt für Ärger.
Foto: Dagmar Hub

Die Serie der Vorwürfe gegen Werber der Deutschen Glasfaser in Elchingen reißt nicht ab. Nun gerät auch ein Subunternehmen in die Kritik.

Der geplante Ausbau des Glasfasernetzes in Elchingen hat einige Bürgerinnen und Bürger verärgert. Was sie erzürnt, ist aber nicht die technische Aufrüstung an sich, sondern das Auftreten mancher Vertreter, die im Auftrag der Deutschen Glasfaser unterwegs sind. Zum Teil sollen sie "wie eine Drückerkolonne" vorgegangen sein. Mieter seien an der Haustür unter Druck gesetzt worden, hieß es. Nun gerät auch ein Subunternehmen in die Kritik. 

Mieter sollen in Elchingen zum Vertragsabschluss gedrängt worden sein

Norbert F. (Name von der Redaktion geändert) staunte nicht schlecht, als er in Thalfingen in eines der Hochhäuser der etwa 190 Wohnungen umfassenden Wohnanlage an der Eichenstraße kam, wo er eine vermietete Wohnung besitzt. Mit dem Symbol von Deutsche Glasfaser kündigte die Firma Solutions 30 für den 4. Juli in allen Wohnungen des Erdgeschosses und des ersten Stockes "Arbeiten" an. Der Zugang zu den Wohnungen sei "unbedingt zu ermöglichen".

Die Eigentümergemeinschaft war nicht informiert worden. Inzwischen weiß Norbert F., dass Werber der Deutschen Glasfaser wohl gezielt Mieterinnen und Mieter falsch informiert und zum Abschluss eines Vertrages gedrängt haben.

Was Bewohnern an der Haustür über den Glasfaser-Ausbau gesagt wurde

Mieter können grundsätzlich einen Glasfaser-Anschluss beantragen, aber für die Arbeiten am Hausanschluss ist die Zustimmung des Eigentümers erforderlich. In ihren schriftlichen Informationen sichert Deutsche Glasfaser zu: "Wir kümmern uns gern um die Kommunikation mit dem Vermieter." Die Drückerkolonne habe diese Vorgehensweise wohl ignoriert, so Norbert F. "Alle Kunden, die zögerten, wurden mehrfach und durch verschiedene Werber besucht", berichtet er. Mietern sei trotz erfolgter Rückfrage mitgeteilt worden, auch sie – und nicht nur die Eigentümer – könnten jederzeit einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abschließen. "Dass Eigentümer die Baumaßnahmen erlauben müssen, war überhaupt kein Thema."

Soweit der Elchinger es recherchieren konnte, argumentierten die Werber mit dem Abschalten aller Leitungen und einem damit verbundenen baldigen Wegfall der Möglichkeiten, zu telefonieren und fernzusehen – eine für die Mieter der Anlage, die im Durchschnitt fortgeschrittenen Alters sind, erschreckende Vorstellung. 

Norbert F. – der betont, den Fortschritt unbedingt zu wollen, den Glasfaser bedeutet – befürchtet, dass durch diese Vorgehensweise der Werber die erreichte Quote in Elchingen nicht aussagekräftig ist. Vermutlich sei eine dreistellige Zahl von Mietparteien zu einem Vertragsabschluss gebracht worden, ohne dass die Eigentümer der Mietobjekte um ihre Zustimmung gefragt worden waren. Gerade die ältere Generation tendiere ja auch dazu, hinter der Bezeichnung "Deutsche" ein staatliches Unternehmen zu vermuten und deshalb zu vertrauen, sagt F. 

Der Zettel des Subunternehmens Solutions 30 ist inzwischen verschwunden

Weshalb Solutions 30 in der Wohnanlage in Elchingen bereits jetzt Arbeiten ankündigte, wo noch nicht einmal ein Standort für einen zentralen Glasfaser-Verteiler bekannt ist, darüber kann nur spekuliert werden. Sollte den Bewohnern suggeriert werden, es sei Eile geboten, weil der Glasfaser-Ausbau schon demnächst beginne? Unseriös komme ihm das alles jedenfalls vor, und der gewünschte Fortschritt erleide durch solche Methoden einen Imageschaden, sagt Norbert F. Der Zettel, auf dem die Arbeiten angekündigt wurden, ist inzwischen jedenfalls verschwunden. Eine Anfrage unserer Redaktion an Solutions 30 blieb unbeantwortet. 

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