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Landkreis Neu-Ulm
03.04.2024

Achtung Krötenwanderung: Jetzt sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein

Amphibien sind auf dem Weg Richtung Laichgewässer im Landkreis Neu-Ulm großen Gefahren ausgesetzt. Diese Erdkröte wurde von Helfern sicher über die Straße gebracht.
Foto: Pia Bayer, dpa (Symbolbild)

Im Frühjahr machen sich Amphibien auf den Weg Richtung Laichgewässer. Autos und Landwirtschaft werden für die Tiere zur tödlichen Gefahr. So kann jeder zu ihrem Schutz beitragen.

Bei milden Temperaturen, Regenfällen und kaum Bodenfrost wagen sich Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterverstecken. Aktuell sind die Amphibien wieder auf Wanderschaft. Der Bund Naturschutz appelliert auch in diesem Frühjahr an alle Autofahrer, auf die kleinen Tiere Acht zu geben. Denn Straßen kreuzen ihre Routen, Autos werden zur tödlichen Gefahr für Kröte und Co. 

Autofahrer und Landwirte können beim Schutz der Tiere mithelfen

Ehrenamtliche retten allein in Bayern jährlich über eine halbe Million Amphibien vor dem Straßentod. Auch im Landkreis Neu-Ulm sind die freiwilligen Helfer des Bund Naturschutz aktiv und haben Schutzzäune an bekannten Wanderrouten der Amphibien aufgebaut. Neue Helfer seien stets willkommen, schreibt die Gruppe. Nicht nur Autofahrer sollten jetzt besonders rücksichtsvoll sein. Auch Landwirte werden gebeten, auf Gülleausbringung und Wiesenpflege vor den Amphibienzäunen zu verzichten. Die ätzende Gülle und das schwere Arbeitsgerät sind für die Amphibien der sichere Tod.

Besonders bei regnerischem Wetter wandern die fortpflanzungsbereiten Kröten, Frösche und Molche zu ihren Laichgewässern. Dort finden Balz, Paarung und Eiablage statt. "Grasfrosch und Erdkröte sind sehr früh im Jahr unterwegs. Sie wandern zuerst. Teich- und Seefrosch marschieren etwas später los. Und dazu kommen noch andere Amphibienarten. Ganz genau lässt sich das aber nicht vorhersagen, denn auch Frost und Trockenheit können die Wanderung mehrmals unterbrechen", erklärt der Kreisgeschäftsführer des Bund Naturschutz in Neu-Ulm, Bernd Kurus-Nägele. 

Die Gefahr durch die Straße sei nicht zu unterschätzen. Gerade im direkten Umfeld der Laichgewässer könne die Anzahl überfahrener Tieren so groß werden, dass die Existenz ganzer Populationen auf dem Spiel stehe. Um die Amphibien vor dem Straßentod zu schützen, helfen insgesamt 6.000 Freiwillige und retten jährlich bis zu 700.000 Amphibien in ganz Bayern. Vor den Schutzzäunen werden die Tiere in Eimer gefangen. Mehrmals täglich bringen die menschlichen Helfer die gefangenen Amphibien sicher über die Straße. 

Diese Arten im Landkreis Neu-Ulm sind besonders bedroht

Nebenbei sammeln die Ehrenamtlichen Daten zu den aktuellen Populationen. Über die Jahre hinweg wird so deutlich: Die Tiere haben es regional schwer, stabile Populationen aufzubauen. "Frühe Allerweltsarten, wie der Grasfrosch oder die Erdkröte, werden immer weniger und andere Arten wie die Gelbbauchunke, verschwinden gebietsweise ganz", erläutert der Kreisgeschäftsführer. Deshalb ist jede Hilfe wichtig. Wer die größte Artenschutzaktion auch im Landkreis Neu-Ulm unterstützen will, wendet sich an die lokale Kontaktadresse BUND.Neu-Ulm@web.de.

Und hinter dem Steuer kann durch eine vorsichtige und angepasste Fahrweise jeder mithelfen, Amphibien zu schützen. Vor allem an Strecken, an denen die Schutzzäune stehen, sollte achtsam gefahren werden. Geschwindigkeistbegrenzungen sollten dringend eingehalten werden, zum Schutz der Tiere, aber auch der menschlichen Helfer. Allein der Fahrtwind ab Tempo 60 reiche aus, um die Tiere stark zu verletzen, informiert der Bund Naturschutz. Wer eine Stelle entdeckt, an der viele Amphibien überfahren werden und an der kein Schutzzaun steht, kann diese ebenfalls unter BUND.Neu-Ulm@web.de melden. (AZ)

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