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  3. Neu-Ulm: Friseurmuseum Neu-Ulm schafft es ins Guinness-Buch der Rekorde

Neu-Ulm
07.05.2021

Friseurmuseum Neu-Ulm schafft es ins Guinness-Buch der Rekorde

Das Friseurmuseum in Neu-Ulm hat es ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
Foto: Alexander Kaya

Jetzt ist es offiziell: Das größte Friseurmuseum der Welt mit den meisten Exponaten steht in Neu-Ulm. Und die Sammlung wächst unaufhörlich.

Im Herbst vorigen Jahres hat sich das Friseurmuseum Neu-Ulm beim Guinness-Buch der Weltrekorde beworben. Jetzt kam die Zusage aus London, dass es geklappt hat. Die Einrichtung in der Dieselstraße im Gewerbegebiet ist das größte Friseurmuseum der Welt. "Im Moment haben wir etwa 20.000 Exponate rund um das Friseurhandwerk", sagt Museumsdirektor Harald Gloning. Und ein Ende ist nicht absehbar.

So schaffte es das Friseurmuseum Neu-Ulm in die Guinness World Records

"Herr Zopf's Friseurmuseum" heißt die Einrichtung auf dem Areal der deutschen Friseurakademie und des Orange Hotels in Neu-Ulm offiziell. Denn der Namensgeber Heinz Zopf legte den Grundstock für die Sammlung, die es jetzt zum Weltrekord gebracht hat. Der voriges Jahr verstorbene Museumsgründer, Friseur und Hobby-Historiker zog im Jahr 2013 mit seiner ursprünglich 6000 Exponate umfassenden Sammlung aus Eckernförde im hohen Norden nach Neu-Ulm.

Von Kämmen, Scheren und Lockenwicklern über Perücken, Barttassen aus der Zeit Kaiser Wilhelms II., 100 Jahre alten Föns bis hin zum denkmalgeschützten Salon Harand aus Dresden spannt die Ausstellung einen weiten Bogen der Geschichte des Friseurhandwerks. Dabei erfahren Besucher nicht nur, wie früher Haare geglättet wurden oder wie ein Waschtisch im 19. Jahrhundert aussah, sondern auch, dass manch Modeerscheinung eigentlich schon uralt ist. Etwa das feste Shampoo. Bereits vor ungefähr 4500 Jahren hinterließen die Sumerer im heutigen Irak auf einer Tontafel ein Rezept für eine solche Haarseife aus alkalischer Pflanzenasche und Ölen.

Einziger Eintrag über Neu-Ulm im Guinness-Buch der Rekorde

Für Harald Gloning, der das Museum im Sinne des Gründers weiterführt, geht es aber nicht nur um Nostalgie und die Geschichte der Haarkünstler: "Wir kämpfen dafür, das Image des Friseurs möglichst hoch zu halten", sagt der Museumsdirektor, der gleichzeitig Geschäftsführer der deutschen Friseurakademie ist. Er wolle zeigen, was der Beruf einmal war, und was man im Friseurhandwerk alles erreichen kann. Der Titel "weltgrößtes Friseurmuseum" sei ein Alleinstellungsmerkmal. "Wir sind da auch sehr stolz darauf", so Gloning. Und seines Wissens nach ist das der einzige Neu-Ulmer Weltrekord, der im Guinness-Buch der Rekorde steht.

Die Sammlung im Neu-Ulmer Gewerbegebiet ist in den vergangenen acht Jahren auf inzwischen 20.000 Exponate angewachsen. Tendenz: steigend. "Zu uns kommen so viele Menschen, die uns etwas bringen wollen", sagt Harald Gloning. "Wir weisen niemanden ab." Erst neulich sei eine Familie da gewesen und habe eine Haarschneidemaschine da gelassen - mit der angeblich vor Jahrzehnten Elvis Presley frisiert wurde. "So was muss man annehmen, sammeln und aufbewahren", findet der Museumsdirektor. Gleiches gilt für einen weiteren haarigen Schatz, der dem Friseurmuseum kürzlich übergeben wurde, und welcher der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, sobald Museen wieder öffnen dürfen: eine Sammlung von Tausenden Elektrorasierern.

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