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  3. Neu-Ulm/Pfuhl: Erinnerungen an die 750-Jahr-Feier: Pfuhl sucht historische Gewänder

Neu-Ulm/Pfuhl
01.04.2024

Erinnerungen an die 750-Jahr-Feier: Pfuhl sucht historische Gewänder

Roswitha Hillmann im historischen Köchinnengewand vor 30 Jahren beim Herstellen von „Nonnenfürzle“.
Foto: Inge Pflüger (Repro)

Für eine Schau über das wohl größte Fest, das Pfuhl je gefeiert hat, werden weitere Ausstellungsstücke gesucht. Friseurmeisterin Hillmann erinnert an tolle Tage.

Die „Museumsfreunde Pfuhl“ wollen die im Museum aktuell laufende Foto-Ausstellung im Historischen Museumsstadel „750 Jahre Pfuhl - 30 Jahre danach“ (wir berichteten) mit den damals getragenen historischen Gewändern ergänzen. Deshalb haben sie an „alle Pfuhlerinnen und Pfuhler“ einen Aufruf gestartet, in dem sie bitten, die einst getragenen historischen Gewänder, ob als Edel- oder Bettelmann, ob als Bauer oder Gutsherr, ob als Pfarrer oder Ritter, wieder „zu entstauben“, um sie dem Museum auszuleihen, informiert auf Anfrage Vereinsvorsitzender Hans-Werner Ast. 

Demnach können sich alle Interessierten telefonisch unter der Nummer 0731/72566060 oder beim sonntäglichen Aufsichtspersonal im Museum melden. Meldeschluss beziehungsweise Abgabetermin der Gewänder ist Sonntag, 23. Juni.

Nach der Sommerpause, am Sonntag, 15. September, soll die laufende Ausstellung dann mit den wertvollen Stücken präsentiert werden. 

„750 Jahre Pfuhl“, das größte Fest des Neu-Ulmer Stadtteils

Der Vorsitzende ergänzt: „Das war wohl das größte Fest, das Pfuhl je gefeiert hat.“ 1994 war wahrlich ein Festjahr mit Festzelten, Festakten, einem stundenlangen historischen Umzug und einem Handwerkertag. Exakt 2372 Aktive bereicherten den großen Festumzug „750 Jahre Pfuhl“. Der damalige federführende Vereinsringvorsitzende Hans Schäufele verewigte in den Annalen die Jubiläen des Jahres 1994: 750 Jahre Pfuhl, 600 Jahre evangelische Kirche, 100 Jahre TSV Pfuhl, jeweils 75 Jahre SPD Pfuhl und evangelischer Posaunenchor, 25 Jahre „Pfuhler Seejockel“ und zehn Jahre Vereinsring Pfuhl. 

Alle waren damals mit Feuereifer dabei, auch Roswitha und Tasso Hillmann. Wir sprachen mit dem Ehepaar. Spontan sagten sie zu, ihre sorgsam verstauten historischen Klamotten wieder „zu entstauben“, um sie dem Pfuhler Museum leihweise zu überlassen.

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Friseurmeisterin Hillmann, erinnert sich überschwänglich noch an jene heißen und tollen Sommertage im Juni 1994, als zum Höhepunkt der Jubeltage tausende Menschen am 18. und 19. Juni nach Pfuhl pilgerten, um den Historischen Handwerkertag und den historischen Umzug live zu erleben. Die Hillmanns, Mitglieder der „Trachtengruppe der Pfuhler Seejockel“, präsentierten damals in ihren Älbler-Trachten beim Umzug einen Brautzug von anno dazumal und beim Handwerkertag brutzelten sie Schmalzgebackenes. 

Alles „wurde gemäß den alten und dem Speiseplan auf dem Lande hergestellt“, erzählt „Köchin“ Roswitha Hillmann. „Nonnenfürzle, Kartoffelwürste, sprich Schupfnudeln und Apfelmus“ gab’s. Die Pfuhlerin erinnert sich noch exakt an die Verkaufsbude, die an der Ecke Hauptstraße/Kirchstraße, beim längst abgerissenen Schuler-Anwesen aufgebaut wurde, umgeben von Heu und Stroh, in dem der verstorbene Zimmerermeister Ernst Haug das Arbeiten an einem gefährlichen Hochsägebock demonstriert hat. „Unvergesslich war das Fest für uns alle“, schwärmen die Hillmann’s noch heute.

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