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  3. Rasenheizung fürs Donaustadion in Ulm: DFB wirft Stadt Polemik vor

Ulm
02.11.2023

Ärger um Rasenheizung fürs Donaustadion: DFB wirft der Stadt Polemik vor

Im Streit um die Rasenheizung für das Donaustadion legt der DFB nun nach.
Foto: Alexander Kaya (Archivbild)

Weil der DFB auf dem Einbau einer Rasenheizung für das Donaustadion besteht, kommt aus Ulm heftige Kritik. Dagegen wehrt sich jetzt der Verband.

Ohne Rasenheizung im Donaustadion dürften die Ulmer Fußballer bald nicht mehr in der 3. Liga spielen. Deshalb zahlt die Stadt Ulm für den Einbau, allerdings nur äußerst widerwillig. "Unverschämtheit" und "absoluter Schwachsinn" nannten Stadträtinnen und Stadträte im Bauausschuss die Vorgabe des DFB. Auch Oberbürgermeister Gunter Czisch übte deutliche Kritik. Der Deutsche Fußball-Bund hat nun darauf reagiert. "Wir sind verwundert über die Schärfe, Polemik und auch viele Inhalte der Diskussion", heißt es in einer Stellungnahme des DFB. 

Das erwidert der DFB auf die scharfe Kritik aus Ulm

Bei der 3. Liga handle es sich um eine professionelle Spielklasse. Grundlage für die Ausübung von Profisport seien Einnahmen. Diese seien in nicht unerheblichem Umfang von TV-Geldern abhängig, deren Wert sich unter anderem an verlässlichen Spielterminen bemesse, so der DFB. Um witterungsbedingte Spielausfälle so weit wie möglich zu minimieren, sei in Winter- beziehungsweise Frostperioden eine Rasenheizung oder alternativ eine Überdachung des Spielfeldes nötig. 

Beim Profifußball handle es sich um einen Wirtschaftszweig, dazu zählten auch die 3. Liga und ihre Klubs. Der Profifußball gehöre dabei nicht zu den energieaufwendigen Wirtschaftszweigen. Aber natürlich bestehe auch hier der Anspruch, einen eigenen Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten.

Ulmer Fußballer haben als einzige in der 3. Liga keine Rasenheizung

Mit Blick auf die Aspekte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes werde oftmals vernachlässigt, dass jeder kurzfristige Ausfall eines Spiels negative Effekte habe, schreibt der Fußball-Bund. Spielvorbereitungen wie Aufbauten, Anreisen etc. müssten mehrfach vorgenommen werden. Darüber hinaus müssten Nachholspiele in aller Regel unter der Woche abends durchgeführt werden, da die Wochenenden durch die Regelspieltage besetzt seien. Spiele unter der Woche bedeuteten dann auch ohne Ausnahme den Einsatz von Flutlicht und einen erhöhten Energieverbrauch. Darüber hinaus auch immer einen erhöhten Aufwand für die Fans.

Die Zulassungsrichtlinien der 3. Liga beinhalteten schon heute die Empfehlung, die Rasenheizung möglichst klimafreundlich zu betreiben. "Vor diesem Hintergrund können wir nicht nachvollziehen, warum laut Berichterstattung in Ulm mit Öl geplant wird." Dies sei keinesfalls die Empfehlung oder Vorgabe des DFB.

Die Integrität des Wettbewerbs gebiete es, dass einheitliche Regeln für die Klubs einer Liga gelten. "Aktuell macht der SSV Ulm von der möglichen Ausnahmegenehmigung Gebrauch, wonach ein Aufsteiger im ersten Jahr keine Rasenheizung haben muss, aber ein Ausweichstadion mit Rasenheizung zu benennen hat, in dem zur verlässlichen Spielplanung während der Winterperiode gespielt wird", schreibt der DFB. "Diese Ausnahmegenehmigung beschränkt sich statutengemäß auf ein Jahr. Aktuell ist der SSV Ulm der einzige der 20 Drittligisten ohne Rasenheizung."

Mehrere Möglichkeiten für den Zeitpunkt des Einbaus im Donaustadion

Auch was den Zeitpunkt des Einbaus angeht, zeigt sich der Verband verwundert über den Ärger in Ulm. Es habe mehrere Gespräche zwischen dem DFB-Stadionbeauftragten und der Stadt Ulm gegeben. "Ergebnis und bevorzugte Variante war damals, dass der Einbau der Rasenheizung im November/Dezember 2023 erfolgen soll, während der Klub ohnehin im Ausweichstadion spielt." Als sich herausgestellt habe, dass daraus nichts wird, habe der DFB im Rahmen einer Online-Konferenz am 28. September drei Möglichkeiten aufgezeigt:

  1. Einbau der Rasenheizung im ersten Quartal 2024, wenn der SSV Ulm noch im Ausweichstadion in Aalen spielt.
  2. Einbau ab 12. Juli 2024, wenn ein mögliches Gästeteam der EURO 2024 nach Berlin weiterzieht oder die Heimreise antritt.
  3. Nach dem letzten Spieltag der Saison 2023/2024. Dies wäre nur möglich, wenn kein Team der EURO 2024 Ulm als Team Base Camp oder Training Center auswählt.

Der DFB stehe sowohl dem Klub als auch der Stadt gerne weiter für den Austausch und Hilfestellungen zur Verfügung. 

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