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Fußball

28.01.2021

Angreifer Steffen Kienle verlässt den SSV Ulm 1846 Fußball

Steffen Kienle (links) verlässt den SSV Ulm 1846 Fußball in Richtung VfR Aalen.
Foto: Horst Hörger

Plus Die Ulmer Spatzen stehen vor dem Regionalliga-Topduell mit dem FC Homburg. Davor haben sie aber verkündet, dass Steffen Kienle den Klub verlassen wird.

Seit dem 12. Dezember rollt der Ball wieder für den SSV Ulm 1846 Fußball in der Regionalliga Südwest und die Bilanz kann sich seitdem sehen lassen – von zwei Ausrutschern gegen Kassel und Gießen abgesehen. Fünf Siege aus sieben Spielern lautet die Bilanz und die erwähnten Partien ausgenommen ist Ulms Trainer Bachthaler zufrieden mit der Ausbeute. „Wir haben seit dem Re-Start eine gute Leistung gezeigt.“ Besonders defensiv gefällt ihm das, was seine Mannschaft gezeigt hat. Wo es immer noch häufig hapert, ist aber die Offensive.

Personell haben die Spatzen deshalb in der vergangenen Woche nachgerüstet und mit Daniele Gabriele einen Angreifer verpflichtet, der den Platz von Ardian Morina einnehmen soll, der den Ulmern wegen seiner Kreuzbandverletzung noch lange fehlen wird. Beim 1:0 gegen den VfB Stuttgart II am vergangenen Wochenende saß der 26-Jährige schon auf der Bank, ein Einsatz kam aber noch zu früh. Zwar hat Gabriele mit Wacker Innsbruck oder Carl Zeiss Jena ein paar klangvolle Namen in seinem Lebenslauf stehen, beim Drittligisten Türkgücü München, bei der er zuletzt unter Vertrag gestanden hatte, kam er aber nur selten zum Zug und wurde obendrein in die Trainingsgruppe Zwei verschoben, wo fast nur individuelles Training auf dem Plan stand.

Regionalliga Südwest: FC Homburg und Ulm treffen aufeinander

Folglich fehlt ihm derzeit noch die Spielpraxis. „Er hat seit Dezember kein Mannschaftstraining mehr absolviert“, erklärt Bachthaler. Gabrieles neuer Trainer ist zwar von den Fähigkeiten seines Spielers überzeugt („Man sieht schon, dass er eine hohe Qualität hat“), aber die Sache mit dem fehlenden Wettkampfrhythmus sei ihm schon noch anzumerken.

Deshalb ist auch noch unklar, ob der Stürmer am Samstag zu seinem Debüt kommen wird. Dann treffen die Spatzen auswärts auf den FC Homburg (14 Uhr), der seit Jahren zu den Topteams der Regionalliga Südwest gehört, anders als die Spatzen aber seit dem Re-Start etwas durchhängt. In fünf Partien gab es einen Sieg, eine Niederlage und drei Unentschieden. Witterungsbedingt sind jedoch auch zwei Spiele ausgefallen. Mit diesem Defizit steht die Mannschaft Matthias Mink aktuell auf Platz acht, aber immer noch auf Schlagdistanz zu den oberen Plätzen und damit auch auf die Spatzen. Die stehen somit mal wieder vor einer wichtigen Partie am Wochenende. Fehlen werden neben den Langzeitverletzten Morina und Niclas Heimann auch Christian Ortag, der sich im Training verletzt hat und Adrian Beck, der gelb-gesperrt ist.

SSV Ulm 1846 Fußball: Kommt ein Nachfolger für Kienle?

Doch nicht nur wegen des Topduells werden die nächsten Tage interessant. Am kommenden Montag, 1. Februar, schließt das Transferfenster und während es zunächst so ausgesehen hatte, als wäre Daniele Gabriele die einzige personelle Veränderung im Team, gibt es jetzt noch mal etwas Bewegung. Unter der Woche hat der Stürmer Steffen Kienle den Wunsch geäußert, den Klub verlassen zu können. Die Spatzen stimmten dem zu und so wird Kienle zum VfR Aalen gehen. Kienle sei unzufrieden mit seiner zuletzt geringen Einsatzzeit gewesen und wollte deshalb zurück in seine Heimat, von wo aus er 2017 nach Ulm gewechselt war, heißt es in einer Pressemitteilung. Den Spatzen-Fans dürfte er vor allem als Torschütze des 1:0 im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt in Erinnerung bleiben.

Es sei wahrscheinlich, dass der Verein darauf reagieren wird, sagte Holger Bachthaler. Gut möglich also, dass es bald Neuigkeiten vom SSV geben wird.

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