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Eishockey

05.07.2019

Der Kapitän der Devils Ulm/Neu-Ulm muss kürzer treten

Armin Nußbaumer wird wohl auch in der kommenden Saison Teil der Mannschaft der Devils sein – auch wenn er gerade viel um die Ohren hat.
Bild: Horst Hörger

Aber Armin Nußbaumer wird wohl wieder für die Devils spielen. Wie wichtig der Verteidiger ist, das hat er unter afrikanischer Sonne bewiesen

Noch ist nicht ganz sicher, ob der Kapitän der Devils Ulm/Neu-Ulm an Bord bleibt. Armin Nußbaumer hat schließlich beruflich und privat gerade viel um die Ohren. Aber irgendwie wird der 33-jährige Verteidiger das auf die Reihe kriegen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison in der Eishockey-Landesliga spielen: „Es sieht gut aus.“ Die eine oder andere Übungseinheit wird er zwar in Absprache mit Trainer Robert Linke ausfallen lassen und ein geeigneter Nachfolger als Kapitän wäre seiner Einschätzung nach Martin Jainz: „Aber mein Ziel ist es im Trainingslager Anfang September wieder dabei zu sein.“ Die Devils wollen schließlich in der kommenden Saison um den Aufstieg mitspielen und wie wichtig Armin Nußbaumer dabei ist, das hat er in diesem Frühsommer in Afrika unter Beweis gestellt. Beim Inline-Hockey-Turnier in Namibia hat er mit der Kaufbeurer Mannschaft der „Burton Warriors“ Platz fünf unter neun Teams belegt, er war Topscorer der Warriors und durfte zur Belohnung auch noch das Allstar-Spiel gegen eine afrikanische Auswahl bestreiten. Nußbaumer kommt also nicht nur auf Schlittschuhen, sondern auch auf Rollen prima klar. In seiner Jugend hat er schließlich selbst Inline-Hockey bei den Donau-Huskies gespielt.

Devils-Kapitän auf Tour mit Boot und Quad

Turniersieger wurde in Namibia übrigens die mit zahlreichen Profis besetzte Mannschaft um den kanadischen Nationalspieler Dave Hammond. Für die Kaufbeurer Warriors spielten neben Nußbaumer auch die früheren Devils Fabian Germain, Marc Pethke und Christian Augst. Mit denen hat Nußbaumer in der spielfreien Zeit viel unternommen: Eine Bootstour, bei der Robben und Pelikanen beobachtet wurden, Sandboarden und eine Fahrt mit Quads durch die Wüste. Die Verständigung war dabei kein Problem, denn in der ehemaligen deutschen Kolonie sprechen die meisten Einwohner deutsch. „Das war für mich erstaunlich“, gesteht Nußbaumer.

Das Turnier in Namibia ist zwar weltweit eine der bedeutendsten Veranstaltungen im Inline-Hockey, unter anderem haben sich dort zwei Nationalmannschaften auf die Afrikameisterschaft vorbereitet. Aber wirklich unter Druck standen Armin Nußbaumer und seine Mannschaftskameraden von den Kaufbeurer Burton Warriors dort natürlich nicht.

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Devils wollen um den Aufstieg spielen

Das wird sich in der neuen Saison in der Eishockey-Landesliga ändern. Es steigt nur noch eine Mannschaft auf, Kempten hat aufgerüstet und rechnet sich Chancen aus. Wer den Sprung nach oben schaffen will, der muss also auch die Sharks aus der Allgäu-Metropole schlagen. Armin Nußbaumer traut den Devils das durchaus zu: „Zumindest bis Weihnachten sind wir sicher gut gerüstet. Bis dahin wissen wir dann, ob wir uns noch verstärken müssen.“

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